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            <title>LDK Thüringen 2017: Anträge</title>
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                <title>LDK Thüringen 2017: Anträge</title>
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                        <title>V 02neu: Privatsphäre schützen - gegen unverhältnismäßige Polizeibefugnisse!</title>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Große Koalition hat in der letzten Bundesregierung ohne viel Aufsehen einige Vorhaben durchgebracht, die den Sicherheitsbehörden mehr Befugnisse geben und in die Privatsphäre von uns allen massiv eingreifen - seien es der Staatstrojaner, Ausweitung der Befugnisse zur Datensammlung, der Ausbau der Videoüberwachung oder zahlreiche Strafrechtsverschärfungen. Statt Bürger*innenrechte zu schützen, wird auf eine vermeintlich unsichere Lage mit aktionistischer Sicherheitspolitik reagiert, die wichtige Grundsätze und Ziele des Rechtsstaates, wie die Unschuldsvermutung und Freiheit, aushöhlen.<br><br><br><br><br>
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen stellt sich gegen diese bundespolitische Entwicklung und tritt zum umfangreichen Schutz des Rechts auf Privatsphäre für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Bürger*innenrechten und innerer Sicherheit auf.<br>
*Unser Ziel ist eine freie Gesellschaft ohne Angst vor Gefahren, Gewalt und Überwachung, .*<br>
Dazu gehört auch, besondere Befugnisse der Thüringer Polizei zu überprüfen: Deswegen fordern wir die Evaluierung und gegebenenfalls Anpassung der sogenannten &quot;Gefahrenzonen&quot; und der &quot;personengebundenen Hinweise&quot; im Polizeiaufgabengesetz (PAG).<br><br><br><br>
Nach dem PAG kann die zuständige Polizeibehörde eine solche Gefahrenzone ohne Beteiligung weiterer Stellen festsetzen. An diesen Orten dürfen Polizist*innen dann Menschen ohne weitere Begründung kontrollieren und durchsuchen.<br><br>
Diese Befugnis der Thüringer Polizei ist intransparent und greift massiv in Bürger*innenrechte ein.<br><br>
Auch stigmatisieren Gefahrenzonen die betroffenen Straßen und Plätze und deren Anwohner*innen und belegen alle Personen mit einem Generalverdacht, die sich innerhalb der Gefahrenzone befinden.<br>
Die Verhältnismäßigkeit einer Gefahrenzone lässt sich neben den genannten Faktoren auch bei Betrachtung der Sicherheitslage in Thüringen nicht erkennen - von einem Nachweis der Effizienz und Wirksamkeit ganz abgesehen. Immerhin ist klar, dass durch verstärkte Polizeibefugnisse Probleme wie Drogenkriminalität lediglich von den betroffenen Orten verdrängt, aber nicht behoben werden.<br>
Bei der (laut rot-rot-grünen Koalitionsvertrag) noch anstehenden Novellierung des Thüringer Polizeiaufgabengesetzes werden wir uns deswegen insbesondere für die ersatzlose Abschaffung der Gefahrenzonen einsetzen.<br><br>
Die Praxis der personengebundenen Hinweise (PHW) erlaubt es der Polizei, Personen in verschiedene Kategorien im landesweiten Polizeiinformationssystem zu speichern. Das soll der Sicherheit der Polizist*innen dienen und entsprechend haben alle Thüringer Polizist*innen Zugriff auf diese Daten - mitunter sogar alle Polizist*innen bundesweit, da bestimmte Daten mit dem bundesweiten Polizeiinformationssystem synchronisiert werden.<br><br><br>
Problematisch ist das, weil jede Person, gegen die ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet worden ist, relativ beliebig in eine Kategorie kommen kann. Personen, die z.B. der Kategorie &quot;Straftäter links&quot; oder &quot;Straftäter rechts&quot; angehören,mindestens für die Dauer des Ermittlungsverfahrens. Diese nahezu willkürlich verteilten PHW werden neben der &quot;Eigensicherung&quot; der Polizist*innen auch bei Ermittlungsverfahren eingesetzt werden und bringen damit Personen schnell unter nahezu unbegründeten Verdacht. Weiterhin werden HIV-Infizierte, sowie Menschen mit Hepatitis B und C in der Kategorie &quot;ANST&quot; (ansteckend) gespeichert, was jeder medizinischen Logik entbehrt und das klare Ergebnis von Vorurteilen gegenüber Menschen ist, die sexuell übertragbare Krankheiten haben. Die Kritik der einzelnen Kategorien könnte man hier noch ziemlich lange weiterführen und kommt immer zum selben Schluss: Durch die Praxis der PHW werden einzelne Personen nahezu grundlos stigmatisiert.<br><br>
Welche PHW von der Thüringer Polizei vergeben werden, ist öffentlich nicht bekannt. Aus Sachsen wissen wir, dass dort unter anderem auch die Kategorien „Land- oder Stadtstreicher“ und „Wechselt häufig Aufenthaltsort“ erfasst werden.<br>
Aus diesem Grund wurde schon mehrmals die Kritik von Datenschützer*innen und Verbänden wie der AIDS-Hilfe an den personengebundenen. Hinweisen laut. Wir schließen uns dieser Kritik an</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kollidierender Änderungsantrag: <a href="/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5902">ÄA V 02-47</a></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><br><br><br><br><br><br><br><br><br>
… Straftat verurteilt oder jemals auch nur angeklagt gewesen sein.<br><br><br>
Diese oft nach Ermessen der verteilten PHW werden neben der &quot;Eigensicherung&quot; der Polizist*innen auch bei Ermittlungsverfahren eingesetzt und bringen damit Personen schnell unter Verdacht. Weiterhin werden unter anderem HIV-Infizierte, sowie Menschen mit Hepatitis B und C in der Kategorie &quot;ANST&quot; (ansteckend) gespeichert.Aus diesem Grund wurde schon mehrmals die Kritik von Datenschützer*innen …</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 20 Nov 2017 12:47:45 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V 01neu: Forward to the future – Grüne Leitideen für eine digitale Zukunft</title>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">1 Präambel</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN sehen die Digitalisierung als eine große Chance für Thüringen und seine Bürger*innen. Die Digitalisierung bringt fundamentale Veränderungen im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Bereich mit sich und betrifft damit uns alle. Wir wollen die Zukunft Thüringens und der Menschen im Land smart gestalten! Dafür brauchen wir eine durchdachte Strategie, um die Vorteile der Digitalisierung zu nutzen und mögliche Risiken zu minimieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei geht es uns nicht um von oben verordnete Strategien. Wir folgen dem Grundsatz: Die Digitalisierung darf nicht um ihrer selbst Willen geschehen, sondern muss den Menschen im Land nützen. Dabei sind uns offene Standards und Formate, Sicherheit und Wahlfreiheit der Bürger*innen besonders wichtig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>1.1 Habitus des Digitalen</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen in Thüringen die Weiterentwicklung einer digitalen Gesellschaft forcieren. Dazu bedarf es eines &quot;echten&quot; Habitus für Digitales, der dies fördert und ein Umdenken in vielen Bereichen wie z.B. dem Schulwesen, in Behörden und Verwaltungen, in den Kommunen sowie Wirtschaftsunternehmen und Ministerien erfordert. Wir wünschen uns von den bestehenden, handelnden Strukturen zukünftig mehr Engagement und Mut, statt Bedenken und Ablehnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>1.2 Strategie</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade weil die Digitale Revolution alle Lebensbereiche beeinflusst, müssen die neuen technischen Chancen und Risiken in allen Politikbereichen mitbedacht werden. Dafür braucht es ein planvolles Vorgehen und eine gemeinsame Vorstellung eines Zieles. Die Formulierung einer übergreifenden Strategie ist dabei nur der Anstoß, für jeden einzelnen Bereich Leitfäden und Maßnahmen zu entwickeln. In einer Kultur der Evaluation und des herrschaftsfreien öffentlichen Diskurses wollen wir GRÜNE diese Überlegungen auch bei uns anstellen und weiterentwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">2 GRÜNE Leitlinien</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vernetzungen durch die Digitalisierung münden zweifelsohne in einer digitalen Gesellschaft. Diese zu gestalten ist unsere Aufgabe. Einzelne Berufs- und Bevölkerungsgruppen haben dazu bereits konkrete Bedürfnisse formuliert. Beispielhaft ist hier die Polizei zu nennen, die sich dem Problemfeld der Cyberkriminalität adäquat stellen will. Auch in anderen Lebensbereichen erleben wir gegenwärtig rasante technologische Entwicklungen und erwarten durch diese auch in Zukunft neue Herausforderungen. Um in dieser Zukunft handlungsfähig zu bleiben, richten wir den Blick auf Grundsätze bzw. Querschnittsthemen, die handlungsleitend für alle Wirkungsbereiche sein sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu bedarf es Leitlinien, die den Anforderungen der einzelnen Handlungsfelder und deren Akteur*innen entsprechen. Die Formulierung der Leitlinien soll in den jeweiligen Landesarbeitsgemeinschaften, die als Think Tanks der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen fungieren, erfolgen. Als Ergebnis dieses basisdemokratischen Beteiligungsprozesses streben wir einen umfassenden Leitantrag an, der in einer zukünftigen Landesdelegiertenkonferenz diskutiert und verabschiedet werden soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>2.1 Nachhaltigkeit und Digitale Resilienz </em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE setzen uns auch im Bereich neuer Digitaltechnologien für eine nachhaltige Ressourcen-Nutzung ein. das Prinzip Reparieren statt Wegwerfen wollen wir stark machen. Das gilt für private Nutzer*innen genauso wie für Verwaltungen und Behörden. Entsprechend verfehlt ist es beispielsweise, wenn ein vernetztes Gerät schon nach ein bis zwei Jahren zu Plastikmüll wird und durch ein neues Gerät ersetzt werden muss, nur weil der Hersteller keine Softwareupdates mehr anbietet. Deshalb machen wir uns für eine Stärkung der Digitalen Resilienz stark.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unter digitaler Resilienz verstehen wir die Kontrolle über die eigene Soft- und Hardware zu haben und zu behalten. Dazu sind Open-Source-Lösungen eine gute Methode, die weitere, vielfältige Vorteile bietet: So erhöht Digitale Resilienz die Sicherheit, senkt Kosten, erleichtert den Wissenstransfer und dient durch eine stetige Weiterentwicklung durch die Nutzer*innen dem Gemeinwohl.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher setzen wir uns dafür ein, dass Nutzer*innen die Firm- und Software auf eigenen Geräten frei wählen können und damit ihr Grundrecht auf Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme wahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.1.1 Open Source</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders die Förderung von Open-Source-Lösungen kann sowohl die IT-Sicherheit stärken als auch Thüringen einen enormen Standortvorteil verschaffen. Die meisten genutzten Lösungen und Datenbanken basieren auf offenen Quellcodes. Eine kontinuierliche Fortentwicklung wird von Unternehmensseite allerdings nur bedingt betrieben. Sicherheitsskandale wie bei der SSL-Verschlüsselung zeigen aber, dass es ein gesamtgesellschaftliches Interesse gibt, diese Lösungen kontinuierlich weiter zu entwickeln. Hier kann Thüringen eine Lücke schließen und sich damit zu einem attraktiven IT-Standort mit überregionaler Ausstrahlung weiterentwickeln. Wir wollen weg von Systemen, die nicht frei und quelloffen sind. Deshalb setzen wir uns für einen verstärkten Einsatz von freier und quelloffener Software an (Hoch-)Schulen, in öffentlichen Institutionen und in der Verwaltung ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nur Open-Source-Lösungen erlauben der informierten Öffentlichkeit eine Begutachtung der Qualität der Software (&quot;Auditierungen&quot;) und der zugrundeliegenden, in Algorithmen gegossenen Regeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind davon überzeugt, dass von öffentlichen Stellen beauftragte Software grundsätzlich unter einer quelloffenen Softwarelizenz veröffentlicht werden muss. Darüber hinaus wollen wir, dass bei öffentlichen IT-Beschaffungen quelloffene Software mit offenen Lizenzen bevorzugt wird. Um hier auch entsprechendes Potential zu heben, wollen wir die öffentliche Förderung für die Entwicklung von freier und offener Standardsoftware ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.1.2 Medienkompetenz </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vermittlung von Medienkompetenz bringt eine Erweiterung der Handlungsspielräume in jedem Einzelnen hervor. Wir GRÜNE verstehen Medienkompetenz als ein Bündel von Einzelfähigkeiten, welches sich aus Technikkompetenz (das Wissen um die technischen Abläufe, Möglichkeiten und Grenzen), Bedienkompetenz (die Fähigkeit Hard- und Software konkret zu bedienen), Anwendungskompetenz (Wissen, digitale Medien sinnvoll und sachorientiert einzusetzen) und Reflexionskompetenz (Fähigkeit, digitale Medien im wechselseitigen User-Handeln kritisch einzuschätzen und zu abstrahieren) zusammensetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um eigenverantwortlich im digitalen Raum handeln zu können, müssen diese Kompetenzen verstärkt in den Fokus gerückt werden, sowohl bei Schüler*innen als auch bei Lehrkräften sowie in der Erwachsenenbildung. Sie müssen ständiger Teil von Weiterbildungen sein und auch in die Verwaltung Einzug halten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einer Welt zunehmender Vernetzung und neuen Möglichkeiten der Kommunikation ist es wichtig, die Qualität eingehender Informationen einschätzen zu können. Dabei ist Medienkompetenz der Schlüssel zur Immunisierung gegen Lügen, Populismus und Propaganda.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders unsere Schulen müssen dafür anders aufgestellt werden. Zum einen brauchen die Schulen mehr digitale Ressourcen wie eine einheitliche Schulverwaltungssoftware, dienstliche E-Mail-Adressen für Lehrende, eigene Serverplätze, digitale Lehr- und Lernräume sowie die Möglichkeit zum digitalen Experimentieren. Dabei brauchen Schulen zum einen unkomplizierte und professionelle Unterstützungen im Systemadministrationsbereich. Zum anderen sind auch Pädagog*innen notwendig, die diese Ressourcen konstruktiv und didaktisch nutzen und Medienkompetenz vermitteln können. Daher setzen wir uns für eine Verankerung von Medienkompetenzvermittlung bei der Lehrer*innenbildung ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Technikkompetenz zu stärken, sollten Schüler*innen möglichst früh das Programmieren lernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.1.3 Datenschutz und Datenhoheit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist von besonderem Interesse, dass bei der Umsetzung der Digitalisierung verschiedene Kriterien kontinuierlich mitgedacht werden. Dazu gehören auch der Datenschutz und die -sicherheit. Diese werden vielfach als größtes Hindernis bei der Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben verstanden - wir GRÜNE verstehen Datenschutz und –sicherheit hingegen als Chance. Das Recht auf digitale Selbstbestimmung, ein innovativer Daten- und Verbraucher*innenschutz, eine effektive IT-Sicherheit und die Gleichbehandlung informierter Nutzer*innen stehen für uns im Mittelpunkt unserer Bemühungen für eine lebenswerte digitale Zukunft. Hierzu gehören auch die Transparenz von Angeboten, übergroßer Marktmacht mit Regulierung zu begegnen, einen innovativen Datenschutz von vornherein mitzudenken und IT-Sicherheit ganzheitlich anzugehen, beispielsweise, indem wir durchgehende Ende-zu-Ende-Verschlüsselungen zum Standard machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nutzer*innen müssen einen Anspruch auf kostenfreie Auskunft (Download), Korrektur und ggf. Löschung ihrer Daten bei Unternehmen und IT-Service-Anbietern erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Hoheit über die eigenen Daten zu behalten, dürfen nicht alle IT-Dienste in eine &quot;Cloud&quot; ausgelagert werden. Dies gilt insbesondere, wenn sich der Anbieter der Cloud-Lösung faktisch nicht an deutsches Recht gebunden sieht. Wir wollen thüringische Unternehmen dabei unterstützen, eigene und lokale Softwarelösungen zu finden, welche vergleichbare Benutzer*innenfreundlichkeit zu weltweit führenden Lösungen bieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE haben uns auf europäischer Ebene für eine moderne Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) stark gemacht, deren Implementierungen in den nächsten Monaten auch auf Landeseben anstehen. Wir setzen uns dafür ein, dass die DSGVO in der Thüringer Gesetzgebung nachhaltig verankert wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Staatliche Stellen sollten in regelmäßigen Abständen evaluieren, welche Daten sie von den Bürger*innen erheben und ob diese für ihre Arbeit notwendig sind. Das Prinzip der Datensparsamkeit soll stets Beachtung finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.1.4 Privatsphäre</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Mensch unter Beobachtung ist niemals frei; und eine Gesellschaft unter ständiger Beobachtung ist keine Demokratie mehr. Wir GRÜNE bekennen uns deshalb zur Privatsphäre als einen wichtigen Teil der Menschenwürde: Jeder Mensch braucht einen kreativen Raum, in dem er unbeobachtet leben kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dennoch ist das Internet kein rechtsfreier Raum. Die Regeln und Gesetze, die sich unsere Gesellschaft gegeben hat, gelten auch für digitale Kommunikation und Handlungen im digitalen Raum. Das reine Setzen auf Verbote und Regulierung greift unserer Ansicht nach zu kurz. In der Vermittlung und Aneignung von Medienkompetenz sehen wir auch hier die Möglichkeit, individuelle Handlungsräume zu erweitern und User*innen zu emanzipieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>2.2 Teilhabe</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Bürger*innen scheinen sich in Entscheidungsprozessen nicht wieder zu finden bzw. haben das Gefühl, sich zu wenig beteiligen zu können. Unabhängig von der Bewertung dieser Wahrnehmung wollen wir die Chancen der Digitalisierung nutzen, um die Zentrum-Peripherie-Bindung der Bürger*innen zu stärken, Bürger*innen an politischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen sowie am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen und Entscheidungsprozesse transparenter und nachvollziehbarer zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.2.1 Recht auf Konnektivität</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Zugang zum Internet ist ein elementarer Grundbaustein der Teilhabe im digitalen Raum. Dieser muss in Up- und Download gewährleistet werden. Dafür ist der Breitbandausbau die Grundvoraussetzung und muss deshalb wesentlich stärker betrieben werden. Es muss selbstverständlich werden, dass bei Ein- und Umzügen die Internet-Konnektivität ähnlich schnell hergestellt werden kann wie Anschlüsse für Strom und Wasser.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Freifunkbewegung und andere Mesh-Netzwerke unterstützen wir GRÜNE auch weiterhin und setzen uns bspw. dafür ein, dass Freifunkvereine als gemeinnützig anerkannt werden und ihnen der Zugang zu öffentlichen Gebäuden, Institutionen und Behörden ermöglicht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei ist uns nicht nur die Qualität der Breitbandverbindung wichtig, sondern auch die Behandlung der Datenpakete durch die Netzanbieter*innnen. Daher bekennen wir uns klar zur Netzneutralität und bewerten Zero-Rating-Modelle mindestens als schwierig. Wir verstehen die Versorgung mit schnellem Internet als Daseinsvorsorge. Deshalb wollen wir den flächendenckenden Ausbau mittels Glasfaser vorantreiben. Ohne eine deutlich engagiertere Unterstützung des Bundes ist dies aber in hüringen nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch im Bereich des zukünftigen 5G- Mobilfunknetzes wollen wir den Ausbau aktiv unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.2.2 Transparenz/ E-Gov und OpenData</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Transparenz fördert gesamtgesellschaftliche Teilhabe und Beteiligung. Bürger*innen, die einen erleichterten Zugang zu Informationen erhalten, können sich mehr und intensiver an öffentlichen Prozessen beteiligen. Informationsnachteile und langwierige Kommunikationsabläufe zwischen Bürger*innen und der Verwaltung können so behoben werden. Für uns GRÜNE ist Bürger*innenbeteiligung ein zentraler Baustein unserer Politik. Ein Transparenzgesetz ist deshalb die Voraussetzung für eine Digitale Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>E-Government wird global bereits in vielen Orten als ein probates Mittel staatlichen Handelns praktiziert. Es ist, besonders in Flächenstaaten, ein wirksames Mittel der Peripherie-Bindung, schafft Transparenz und Teilhabe für Bürger*innen und führt zu einem Vertrauensaufbau in Regierungen und Institutionen. Besonders auf der Bürger*innenseite können hier bürokratische Hürden abgebaut werden und somit bürgerliche Selbstwirksamkeitserfahrung und Selbstbestimmung gestärkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorgänge in staatlichen Stellen sollen von außen nachvollziehbar sein und auch zu diesem Zweck dokumentiert werden. Dies stärkt das Vertrauen in die Demokratie und ihre Institutionen. Relevante Informationen und Dokumente müssen dabei frei zugänglich und unentgeltlich zur Verfügung gestellt und in einem durchsuchbaren, quelloffenen und barrierefreien Dateiformat veröffentlicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, behördliche Prozesse von Anfang an digital und frei von Papier zu designen. In vielen Fällen können handschriftliche Unterschriften durch qualifizierte digitale Signaturen ersetzt werden. Gleiche Ansprüche stellen wir an steuerfinanzierte Gutachten und wissenschaftliche Veröffentlichungen von Forscher*innen. Dabei setzen wir uns bspw. für die Prüfung einer datenkonformen Nutzung von bereits zu einer Person vorliegende Daten ein (once-only Prinzip).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE wollen uns für OpenData (Offene Daten) einsetzen. Die proaktive Bereitstellung von Daten durch Behörden bildet dabei den Kern. Durch Steuergelder erhobene Daten sollen den Bürger*innen nach Möglichkeit zugänglich gemacht werden. Ein Abweichen von dieser Maßgabe sollte unserer Ansicht nach unbedingt begründet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>2.3 Innovationsräume</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Umgang mit Digitalisierung ist durch eine stetige Suche nach Lösungen und Konzepten geprägt. Dafür braucht es Raum, um eine echte Fehlerkultur erleben zu können, Raum des Sich-Ausprobierens und auch Raum zum Austausch. Hackerspaces (Treffpunkte für Soft- und Hardwareinteressierte), Co-Working-Orte (Gemeinschaftsarbeitsplätze) und Makerspaces (Gemeinschaftswerkstätte) finden wir auch in Thüringen. Wir brauchen diese Innovationräume zur Strategieentwicklung und als Modellprojekte. Wir GRÜNE wollen sie daher stärker unterstützen und in einen intensiveren Austausch mit ihnen treten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.3.1 Digitale Leuchttürme</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in Thüringen wird bereits jetzt eine Kultur des digitalen Aufbruchs in einigen Leuchttürmen im digitalen Bereich gelebt. Hier können Erfahrungen und Umsetzungskonzepte ermittelt und reflektiert werden. Beispielhaft sind hier die Vereine zur Förderung digitaler Kompetenz, einzelne Städte und Gemeinden die E-Government betreiben, Schulen mit besonderen Medienkompetenzmodellen, außerschulischen Lern- und Weiterbildungsinitiativen und Netzaktivist*innentreffen erwähnt. Dazu stellen sich einige Unternehmen, die intelligente soft- und Hardwarelösungen entwickelt haben. Bisher finden diese Projekte allerdings nur wenig Beachtung. Daher wollen wir uns für eine stärkere Einbeziehung dieser Expertise starkmachen und den Dialog mit den Akteur*innen suchen und stetig erneuern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.3.2 Förderung Start-Ups</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Start-Ups sind die Innovationsmotoren der Digitalbranche. Sie funktionieren nicht nach den bisherigen üblichen Schemata sondern können auf trial-and-error (Versuch und Irrtum) ausgelegt sein. So wird nicht jedes Start-Up am Ende marktfertig bzw. kann sich am Markt durchsetzen. Dennoch schlagen sich die Erfahrungen aus jedem einzelnen Projekt in der Gesellschaft nieder. Mit langfristigen Businessplänen wird man dieser Idee in keiner Weise gerecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE wollen Start-Ups durch passende Förderprogramme, gezielte Informationsangebote, Beratungsnetzwerke zum Erfahrungsaustausch und anfängliche Steuererleichterungen unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">3. GRÜNE Forderungen</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>3.1 Maßnahmen für Thüringen:</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns für eine Digitalisierung der Polizei sowohl hinsichtlich ihrer Ausstattung als auch ihrer Verfahrensabläufen ein. Dabei müssen Kriterien der informationellen Selbstbestimmung und des Datenschutzes eine essentielle Rolle spielen</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir fordern eine einheitliche Schulverwaltungssoftware.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir wollen Schule im und für den virtuellen Raum stark machen. Dazu zählen Dienst-E-Mail-Adressen für Lehrende, eigene Serverplätze für Schulen, digitale Lehr- und Lernräume, digitale Klassenbücher und Klassenordner, VPN-Zugänge für Schüler*innen und Lehrende und Raum zum digitalen Experimentieren.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns dafür ein, dass die kommunalen Medienzentren in Thüringen zu digitalen Schnittstellen für Schulen weiterentwickelt werden, welche unter anderem die IT-Administration, Bereitstellung von Serverräumen und die Verwaltung der Webspaces für Schulen betreuen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir wollen Medienkompetenz als Schlüsselkompetenz einer demokratischen Gesellschaft nachhaltig verankern und fordern eine Stärkung der Medienkompetenz, für Alle! (Lehrkräfte, Schüler*innen, Erwachsenenbildung, Weiterbildungen, Verwaltung).</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns dafür ein, dass die Entwicklung von Konzepten für die Medienkompetenzvermittlung konkret in Thüringen wissenschaftlich verankert wird.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns dafür ein, dass die Vermittlung von Technikkompetenz an den Schulen stärker ausgebaut wird. Darüber, ob das Fach Informatik verpflichtend unterrichtet werden sollte, wollen wir mit allen an Schule Beteiligten in den Dialog treten. Programmieren soll in Schulen möglichst früh unterrichtet werden, wobei moderne Programmiersprachen spielerisch und mit Spaß erlernt werden sollen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns dafür ein, dass Informatik als berufsbegleitendes Drittfach angeboten wird.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns für eine stärkere Beachtung und Einbeziehung der Expertise Thüringer digitaler Leuchttürme ein.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Die neuen elektronischen Möglichkeiten der Bürger*innenbeteiligung sollen genutzt und ausgebaut werden. Dies stärkt die Demokratie und Vertrauen in sie.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir wollen transparente Behörden nach Hamburger Vorbild schaffen, wobei behördliche Dokumente standardgemäß öffentlich zugänglich sein sollen (in einem durchsuchbaren, quelloffenen und barrierfreien Dateiformat). Außnahmen ergeben sich bspw. durch den Datenschutz personenbezogener Daten.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns für moderne Födermöglichkeiten, von Start-Ups ein, die ihren Besonderheiten Rechnung tragen. Wir wollen verstärkt für die Möglichkeit zur Selbstständigkeit werben und jungen Unternehmen, die Digitalisierungsprozesse fördern und begleiten, sowie Thüringer KMU gezielt Informationen und Beratung zur Seite stellen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Die technisch längst durchführbare, durchgehende Ende-zu-Ende Verschlüsselung soll für die Kommunikation zwischen Bürger*innen und Behörden (auch untereinander) zum Standard werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Qualifizierte elektronische Signaturen können handschriftliche Unterschrift ersetzen. Dies spart Papier und schon die Umwelt.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>3.2 Maßnahmen auf Bundesebene:</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Hersteller*innen vernetzter Geräte sollen mindestens drei Jahre nach Verkauf Softwareupdates bereitstellen, sofern die Hersteller*innen mindestens 1000 Geräte des Modells verkauft haben.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Jede*r hat die freie Wahl, welche Firm- und Software auf eigenen Geräten (z.B. Smartphones, Router, Internet-of-Things Geräten) laufen soll. Hersteller*innen sollen dies technisch ermöglichen und nicht verhindern.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Nutzer*innen von IT-Diensten sollen einen kostenfreien Anspruch auf Auskunft (auch Download), Korrektur und ggf. Löschung eigener Daten erhalten. Dies erleichtert die Mitnahme der Daten zu anderen Plattformen und stärkt so die Position der Verbraucher*innen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Nutzer*innen sollen leicht erkennen können, wie ein Unternehmen bzw. IT-Dienst userbezogene Daten verarbeitet, speichert und weitergibt. Hierzu sollen Qualitätssiegel oder übersichtliche, ikonographische Darstellungen eingesetzt werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Überwachung soll generell ab- und nicht ausgebaut werden. Darum fordern<br>
wir von der nächsten Bundesregierung, den Staatstrojaner und die Vorratsdatenspeicherung zurückzunehmen. Wir brauchen eine Demokratisierung und keinen autoritären Überwachungsstaat.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Netzneutralität soll durchgesetzt werden, d.h. Datenpakete sollen nicht wegen ihrer Herkunft von den Internetanbieter*innen diskriminiert werden. Es kann nicht sein, dass ein Internetprovider den Zugang zu einem Service eines kleinen Anbieters drosselt oder finanziell anders behandelt als einen vergleichbaren Service eines Großunternehmens.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir wollen endlich den Breitbandausbau nachholen. Ziel muss dabei eine flächendeckende Grundversorgung von 100 MBit/s sein.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Die Sharing Economy (z.B. Car Sharing) bietet vielfältige Chancen auf effizientere Ressourcennutzung und dadurch einen insgesamt geringeren Resssourcenverbrauch. Im Gemeinschaftskonsum sehen wir eine umweltverträgliche Form des Wirtschaftens und wollen entsprechende Angebote und Praktiken fördern.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns dafür ein, dass bei Digitaldiensten die Standardeinstellung einen hohen Standard an Datenschutz und Privatsphäre gewährleistet (&quot;privacy by default&quot;).</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir wollen Geschäftsmodelle fördern, die auf anonymisierten Daten beruhen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir GRÜNE haben in der letzten Legislatur des Bundestages bereits mehrere Anträge zur Modernisierung des Urheberrechts eingebracht. Auf deren Grundlage wollen wir uns weiterhin dafür einsetzen, das Urheberrecht endlich fit für das digitale Zeitalter zu machen. Im Allgemeinen sollen Schutzfristen auf ein halbes Jahrhundert verkürzt werden.</li></ol></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 20 Nov 2017 11:14:39 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LaVo 16: Nicolas Nieschke</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Nicolas_Nieschke-48179</link>
                        <author>Nicolas Nieschke</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Nicolas_Nieschke-48179</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk_2017_arnstadt/Nicolas_Nieschke-48179/viewimage?sectionId=1397" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>27</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>männlich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Ingolstadt</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Nordhausen</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>hiermit möchte ich mich für den offenen Beisitzer*innenposten im neuen Landesverband bewerben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vor knapp vier Jahren bin ich der Partei beigetreten. Ich hatte mich schon vorher gesellschaftlich unter anderem in einer Studierendeninitiative engagiert. Doch da wir in einer parlamentarischen Demokratie leben, reicht es nicht aus, zu demonstrieren oder Veranstaltungen zu organisieren. Die Ideen und Vorschläge müssen in die Parlamente. Dafür braucht es Politiker und Politikerinnen, die sich ebenfalls für die Themen begeistern, sie auf die politische Agenda nehmen und vor allem konsequent die Umsetzung verfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Werden die Bürger*innen in Thüringen gefragt, wofür die Grünen stehen und was sie politisch umsetzen wollen, erhält man als positive Antworten oft irgendwelche Worthülsen wie „Umweltschutz“ oder „Irgendwas mit Ökologie“. Mit welchen Projekten unser Landesverband Thüringen zukunftsorientiert aufstellen möchte, sind der breiten Öffentlichkeit unbekannt. Dies müssen wir ändern und dabei möchte ich als Beisitzer im Landesvorstand hinwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Anfang ist, dass die AfD und ihre Wählerschaft uns als Hauptgegner im Bereich Gesellschaft und Demokratie ausgemacht haben. Das zeigt mir, dass zumindest bei ihnen angekommen ist, dass wir für eine echte gesellschaftliche Teilhabe und eine offene Gesellschaft stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jetzt müssen wir es noch schaffen, dass unsere gesellschaftlichen Positionen und Vorhaben für Thüringen auch in der breiten Gesellschaft, der Wirtschaft und den zivilgesellschaftlichen Organisationen und Verbänden wahrgenommen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dafür braucht es klare Positionen unseres Landesverbandes und Pläne für ein zukunftsorientiertes Thüringen, die auch der breiten Öffentlichkeit kommuniziert wir und dort diskutiert werden kann. Wir müssen zum Beispiel verdeutlichen, dass eine ernstgemeinte Energiewende dem Land zu Gute kommt. Wir brauchen einen öffentlichen Diskurs über alternative Mobilitätskonzepte, um auch hier in Thüringen Unterstützung für eine Verkehrswende zu bekommen. Bzw. gibt es unter den Landwirt*innen sicherlich einige Unterstützer*innen, wenn wir für sie nicht mehr als Bedrohung, sondern als Partner*innen für ihren Beruf, das Tierwohl und den nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um dies zu erreichen, brauchen wir neben den genannten Positionierungen auch eine Strategie, wie wir diese der Bevölkerung kommunizieren und entsprechende Unterstützer*innen gewinnen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir können es uns nicht leisten, bei den kommenden Landtagswahlen aus dem Landtag zu fliegen.ö Thüringen braucht eine starke bündnisgrüne Stimme unter anderem für eine ernstgemeinte Energiewende, alternative Verkehrsmodelle und der Stärkung der demokratischen und offenen Gesellschaft. Viel zu viele gut ausgebildete Arbeitnehmer*innen der Thüringer Hochschulen, Universitäten und Ausbildungsstätten verlassen noch immer Thüringen, weil sie in ihrer Branche hier in Thüringen keine Zukunft finden. So zum Beispiel ist nur eine deutliche Minderheit meiner ehemaligen Kommilitonen aus dem Bereich Erneuerbarer Energien in Thüringen geblieben. Auch werden wir auf der Landesdelegiertenkonferenz über eine Leitidee zum Thema digitaler Zukunft diskutieren, da auch hier ein deutlicher Handlungsbedarf besteht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dies zeigt, dass es eine starke und klare bündnisgrüne Stimme braucht, um für ein Umfeld zu streiten, in dem ein zukunftsfähiges Thüringen entstehen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte meine Erfahrungen als Kreissprecher des Kreisverbandes Nordhausen, in der Grünen Jugend, anderen parteipolitischen Unterstrukturen sowie anderen Organisationen und Vereinen einbringen, um diesen Positionierungsprozess im Vorfeld der Landtagswahl zu begleiten und mit Impulsen anzureichern. Thematisch werde ich mich, auf Grund meiner inhaltlichen Präferenzen, in diesen Positionierungsprozess persönlich in den Bereichen Demokratie, Antirassismus und die Energiewende einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich freue mich über eure Unterstützung bei der Wahl und damit als Beisitzer im Landesvorstand den Positionierungsprozess des Landesverbandes begleiten und gestalten zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nicolas Nieschke</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Oct 2017 23:17:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LaVo 15: Heike Möller</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Heike_Moeller-19838</link>
                        <author>Heike Möller</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Heike_Moeller-19838</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk_2017_arnstadt/Heike_Moeller-19838/viewimage?sectionId=1397" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>52</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Offenburg</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Erfurt</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Heike Möller (KV Erfurt)<br><strong>Bewerbung als Schatzmeisterin für den Landesverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>am 18.11. wählen wir den neuen Vorstand auf der LDK und ich möchte dabei sein. Nicht nur als Delegierte, sondern auch als Kandidatin für das Amt der Schatzmeisterin, um das ich mich hiermit bewerbe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vor über vier Jahren bin ich das erste mal auf Tuchfühlung zu den Grünen gegangen und seit 2 1/2 Jahren im Kreisverband Erfurt auch aktiv. Seit Mai des Jahres als Kreissprecherin.<br>
Ich möchte angesichts meiner Vita behaupten, das Handwerk für die Aufgabe der Schatzmeisterin zu beherrschen. Als gelernt Kauffrau nebst FH-Diplom als Betriebswirtin im Schwerpunkt Controlling und Steuerrecht verfüge ich über alle erforderlichen theoretischen und praktischen Kenntnisse. Während der wissenschaftlichen Ausbildung habe ich mich mit u. a. mit Umweltkostenrechnung, der Wirkung öffentlicher Förderprogramme auf Unternehmen aber auch mit steuerlichen Modellen zur Familienförderung beschäftigt. Daneben bin ich jetzt seit fast 20 Jahren als Ökonomin beruflich unterwegs. Unter anderem plane und prüfe ich Kosten und Ausgaben, Haushalte und Budgets, zahle Gelder aus und nehme ein. Ich prüfe und bewerte Bilanzen und Finanzierungspläne, finanziere private und öffentiche Unternehmen und Einrichtungen und bin in der Doppik und auch der Kameralistik gut und ständig unterwegs. Doch warum ich? Und warum jetzt?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weil es jeder Firma, jeder Organisation und eben auch einer Partei gut tut, wenn nicht immer die gleichen Menschen über Jahre die gleiche Verantwortung tragen, wenn man sie auch auf mehreren Schultern verteilen kann. Weil es Zeit ist, dass eine Frau diese Aufgabe übernimmt. Wir Frauen können nicht nur Bildung und Frauenpolitik, Sozial- und Umweltpolitik. Wir Frauen können auch Finanzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Daneben gehört die Schatzmeisterin zum geschäftsführenden Vorstand. Diese Verantwortung möchte ich gerne übernehmen. Ich möchte unsere Partei mit aller Tatkraft unterstützen, den in den nächsten beiden Jahren haben wir viel Arbeit vor uns und stehen vor großen Herausforderungen. Wir müssen nicht nur unserer Verantwortung in der R2G-Koalition gerecht werde, nein, wir müssen wahrscheinlich auch mit den Schwierigkeiten, die eine Regierungsbeteiligung auf Bundesebene bereiten kann, umgehen. Und vor allem: Wir müssen unsere Parteiarbeit stärken, optimieren und ausbauen, wenn wir unsere Ziele in Thüringen erreichen wollen. Wir müssen nicht nur die Kommunikation nach innen, sondern auch über unsere Kommunikation nach außen nachdenken und ggf. neu ausrichten, neue Dinge ausprobieren und mit den Menschen „da draußen“ reden , ihnen zuhören, ihre Belange auf- und begreifen und uns verständlich machen. Die Menschen müssen unsere Anliegen, unsere grüne Politik verstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sind ein kleiner Landesverband, der trotzdem schon viel erreicht und geleistet hat - und noch leisten möchte. Auf dem Weg zu einer nachhaltigen und sozial gerechten Gesellschaft braucht es uns Grüne mehr denn je. Wir sind die treibende Kraft, wenn es um die Erneuerbaren Energien, E-Mobilität und Klimaschutz, um Tierwohl und alternative Mobilitätskonzepte geht. Wir müssen aber auch weitergehen und treibende Kraft beim sozial-ökologischen Wandel unserer Gesellschaft werden. Ein Baustein auf diesem Weg kann die Digitalisierung sein. Die Digitalisierung ist ein zentrales Thema in Wirtschaft, Bildung, Forschung oder im Sozialbereich. Sie wirkt als Querschnittsaufgabe in so ziemlich alle Bereiche, ob es um die Neugestaltung unserer Arbeitswelt oder um moderne Verkehrs- und Mobilitätskonzepte geht. Die Digitalisierung wird unsere Welt in den nächsten Jahren verändern und ich wünsche mir, dass wir auch hier eine treibende Kraft werden in den politischen Diskussionen, bei derEntwicklung von Konzepten zur Umsetzung, insbesondere aber bei Konzepten, in deren Mittelpunkt die Menschen stehen. Wie die Energiewende ist sie ein gravierender Wirtschaftsfaktor, der unser Land voranbringen soll, Arbeitsplätze sichern und schaffen kann. Nicht nur Wirtschaft 4.0, sondern auch Arbeit 4.0 - beides wird den Menschen und auch unsere Gesellschaft beeinflussen. Wichtig ist mir, dass wir nicht nur die Chancen dieser Entwicklungen im Fokus haben, sondern auch die Risiken und sozialen Auswirkungen auf Mensch und Gesellschaft mitdenken. Nur so können wir den Menschen die Angst vor Fortschritt und Veränderung zu nehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich danke all denen, die mich zu dieser Bewerbung ermuntert haben und hoffe, dass auch Ihr mir Euer Vertrauen und Eure Stimme für die Aufgabe der Schatzmeisterin in unserem Landesverband gebt. Ich möchte unsere politische Arbeit gerne mit Tatkraft unterstützen und mit den anderen Vorstandsmitglieder und mit Euch gemeinsam versuchen, die Zukunft unserer Partei zu gestalten. Ich bin dabei ☺</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Wer ich bin</span>:<br>
Seit 1998 bin ich Beschäftigte des Thüringer Wirtschaftsministeriums und dort seit einiger Zeit im örtlichen Personalrat engagiert.<br>
In den letzten 20 Jahren war ich regelmäßig als Elternvertreterin in den Kindergärten und Schulen meiner Kinder aktiv. Ich bin Fördermitglied der FSJ Schotte e. V. in Erfurt, bei Greenpeace und nun bei B90/Die Grünen im Kreisverband Erfurt als Sprecherin aktiv.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vor 52 Jahre wurde ich im südbadischen Offenburg geboren und bin in Kehl/Rhein aufgewachsen. Seit 1990 lebe ich in Erfurt, bin verheiratet und habe 2 fast erwachsene Kinder. Zu unserer Familie gehören auch unsere Hündin Lina und eine Bartagame (die Palette an möglichen Haustieren ist damit fast vollständig abgearbeitet).<br>
Nach einer Ausbildung zur Buchhändlerin habe ich 2 Studien abgeschlossen: als Diplom- Betriebswirtin (FH) mit dem Schwerpunkt Controlling und Steuerrecht und als M. Sc. Staatswissenschaften im Hauptfach Volkswirtschaftslehre und Nebenfach Rechtswissenschaften an der Universität Erfurt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn Ihr noch Fragen habt, beantworte ich diese gern:<br>
Mobile: 0176 / 64883110<br>
Heike.Moeller@gruenestadterfurt.de</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/ldk_2017_arnstadt/Heike_Moeller-19838/viewimage?sectionId=1400" alt="Unterschrift (eingescannt)">]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Oct 2017 22:57:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>RP 02: Steffen Fuchs</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Steffen_Fuchs-55667</link>
                        <author>Steffen Fuchs</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Steffen_Fuchs-55667</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>47</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>männlich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Gotha</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Steffen Fuchs<br>
Luise-Gerbing-Straße 10<br>
99880 Schnepfenthal</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Schnepfenthal, 27. Oktober 2017</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bewerbung als Rechnungsprüfer des Landesverbandes Bündnis90/Die Grünen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,<br>
ich bewerbe mich für eine weitere Wahlperiode als Rechnungsprüfer des Landesverbandes Bündnis90/Die Grünen Thüringen.<br>
Seit 2015 bin ich als einer der beiden Rechnungsprüfer des Landesverbandes betraut und würde mit den bereits gewonnenen Erkenntnissen und meiner Erfahrung diese Aufgabe für eine weitere Wahlperiode übernehmen,<br>
Darum bitte ich Euch um Euer Vertrauen und Euer Votum zur LDK am 18.11.2017.<br>
Mit grünen Grüßen<br>
Euer Steffen</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Oct 2017 22:34:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LaVo 14: Andreas Hundertmark</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Andreas_Hundertmark-6800</link>
                        <author>Andreas Hundertmark</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Andreas_Hundertmark-6800</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk_2017_arnstadt/Andreas_Hundertmark-6800/viewimage?sectionId=1397" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>44</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>männlich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Vacha </dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Regionalverband Wartburgkreis/Stadt Eisenach</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Andreas Hundertmark<br>
Kirschweg 26<br>
36419 Buttlar<br>
Handy: 0176 50482791<br>
a.hundert@gmx.de</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Bewerbung als Beisitzer im Landesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich bewerbe mich für eine weitere Legislatur um einen Sitz als Beisitzer im Landesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Regionalverband Wartburgkreis/Stadt Eisenach ist nach Zahl der Mitglieder der viertstärkste. Die Region Südthüringen und die Stadt Eisenach sollten als wichtige Stütze dieses Landesverbandes auch weiterhin im Landesvorstand vertreten sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfurt, Weimar und Jena – das sind zwar unsere Hochburgen, doch wir dürfen den ländlichen Raum nicht vernachlässigen. Gerade hier sind unsere Strukturen schwach und die Vorbehalte gegenüber uns Grünen oft sehr groß. Das habe ich als Kandidat zur Bundestagswahl zu spüren bekommen. Ich möchte dies in den nächsten Jahren ändern durch Veranstaltungen und Aktionen in unseren Kleinstädten und Dörfern. Wenn wir nicht Ballungsräume und den ländlichen Raum zusammen denken, werden wir weder die Probleme der einen noch der anderen lösen. Ich möchte, dass es in Thüringen lebenswerte und zukunftsfähige Städte und Dörfer gibt, in denen Menschen gerne zusammen leben, egal woher sie kommen, an was sie glauben und wen sie lieben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit dem Ergebnis der Bundestagswahl in Thüringen können wir uns keinesfalls zufrieden geben. Im Gegensatz zum Bundestrend haben wir Stimmen verloren. Insbesondere in Vorbereitung auf die Landtagswahl gilt es, dies genau zu analysieren. Wir müssen zukünftig noch stärker die Erfolge unserer Regierungsbeteiligung den Bürger*innen vermitteln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine mögliche Jamaika-Koalition im Bund und unsere Regierungsbeteiligung im Land stellen uns in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen. Deshalb braucht es einen Landesvorstand, der Konfliktfähigkeit sowie Kompromiss- und Durchsetzungsvermögen beweist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Klimawandel stellt die Menschheit vor die größte Herausforderung in ihrer Geschichte. Die Energiewende wieder auf den richtigen Weg bringen und damit den Klimaschutz vorantreiben ist für mich das wichtigste Ziel, das eine zukünftige Bundesregierung sofort angehen muss. Es ist für mich Maßstab für die Zustimmung zu einem Koalitionsvertrag.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch das im Wartburgkreis durchgeführte Bürgerforum des Bundespräsidenten wurde ich auf das bedingungslose Grundeinkommen aufmerksam. Es ist für mich eine Möglichkeit, Gerechtigkeit und Solidarität in unserer Gesellschaft zu erreichen. Daher bin ich Mitglied im Netzwerk Grundeinkommen und im Grünen Netzwerk Grundeinkommen. Als aktives Mitglied im Grünen Netzwerk Grundeinkommen habe ich mit dafür Sorge getragen, dass das Thema Teil unseres Bundestagswahlprogramms ist. Ich werde dieses Thema auch auf Landesebene in den nächsten Jahren voranbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich würde mich sehr freuen, euch überzeugen zu können, und werbe um eure Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Grüße aus der Rhön</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Andreas Hundertmark</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Schulbildung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1979 - 1989 Polytechnische Oberschule Buttlar/Rhön<br>
1989 - 1991 Erweiterte Oberschule Bad Salzungen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Zivildienst</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1991 - 1992 Altersheim Geisa/Rhön</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Studium</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1992 - 1999 Energie- und Verfahrenstechnik an der TU Berlin<br>
Diplom in Energie- und Verfahrenstechnik</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>derzeitige berufliche Tätigkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit 06/01 JUMO GmbH &amp; Co KG Fulda<br>
Projektleiter und Softwareentwickler im Bereich Prüf- und Testsysteme</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>ehrenamtliche Tätigkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit 2006 Mitglied des Betriebsrates der JUMO GmbH &amp; Co KG Fulda<br>
seit 2011 Vorstandsmitglied des Regionalverbandes BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Wartburgkreis/Stadt Eisenach<br>
seit 2013 Sprecher des Regionalverbandes BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Wartburgkreis/Stadt Eisenach<br>
seit 2013 Beiratsmitglied der Windwärts Energie GmbH &amp; Co. Projekt Goldbeck<br>
seit 2014 stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Fraktion SPD-GRÜNE-LAD im Kreistag des Wartburgkreiseses<br>
seit 2014 Aufsichtsratsmitglied der Servicegesellschaft Klinikum Bad Salzungen mbH<br>
seit 2014 Verbandsrat des Abfallwirtschaftszweckverbandes Wartburgkreis – Stadt Eisenach<br>
seit 2014 Verbandsrat des Zweckverbandes für Abfallwirtschaft Südwestthüringen<br>
seit 2015 Beisitzer im Landesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen<br>
seit 2016 stellvertretendes Mitglied des Beirates des UNESCO-Biosphärenreservates Rhön</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Mitgliedschaften</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN<br>
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)<br>
Mehr Demokratie e.V.<br>
DAKT e.V. – Die Andere Kommunalpolitik in Thüringen e.V.<br>
Netzwerk Grundeinkommen</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/ldk_2017_arnstadt/Andreas_Hundertmark-6800/viewimage?sectionId=1400" alt="Unterschrift (eingescannt)">]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Oct 2017 22:30:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LSG 03: Medine Yilmaz</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Medine_Yilmaz-60699</link>
                        <author>Medine Yilmaz</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Medine_Yilmaz-60699</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk_2017_arnstadt/Medine_Yilmaz-60699/viewimage?sectionId=1397" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>35</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Berlin</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Erfurt</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,<br>
hiermit möchte ich mich als Mitglied des Landesschiedsgerichts von Bündnis 90/Die Grünen bei dem Landesverband Thüringen bewerben.<br>
Mit herzlichsten Grüßen<br>
Medine</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Oct 2017 22:23:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LRat 02: Medine Yilmaz</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Medine_Yilmaz-16896</link>
                        <author>Medine Yilmaz</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Medine_Yilmaz-16896</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk_2017_arnstadt/Medine_Yilmaz-16896/viewimage?sectionId=1397" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>35</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Berlin</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Erfurt</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,<br>
hiermit bewerbe ich mich als Basisdelegierte des Landesverbands Thüringen für den uns zustehenden Platz auf dem Länderrat, denn ich möchte weiterhin eine Stimme von meiner neuen Heimat Thüringen in meiner alten Heimat Berlin sein.<br>
Als Ehrenamtliche und Hauptamtliche in der Flüchtlings- und Integrationspolitik ist es mir ein besonderes Anliegen, meine Erfahrungen bei bundesweit relevanten Entscheidungen einzubringen. Das Thema Migration wird in den nächsten Jahren weiterhin die größte Herausforderung für die Politik sein. Hier ist es wichtig, dass auch Menschen mit Migrationshintergrund bei den Diskussionen und Entscheidungen sichtbar und vertretbar sind.<br>
Mit herzlichsten Grüßen<br>
Medine</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Oct 2017 22:20:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V 02: Privatsphäre schützen - gegen unverhältnismäßige Polizeibefugnisse!</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532</link>
                        <author>GRÜNE JUGEND Thüringen (beschlossen am: 27.10.2017)</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Große Koalition hat in der letzten Bundesregierung ohne viel Aufsehen einige Vorhaben durchgebracht, die den Sicherheitsbehörden mehr Befugnisse geben und in die Privatsphäre von uns allen massiv eingreifen - sei es der Staatstrojaner, die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung, die Ausweitung der Videoüberwachung oder zahlreiche Strafrechtsverschärfungen. Statt Bürger*innenrechte zu schützen, wird auf eine vermeintlich unsichere Lage mit aktionistischer Sicherheitspolitik reagiert, die Deutschland geradezu in einen Überwachungsstaat schlittern lässt.<br>
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen stellt sich gegen diese bundespolitische Entwicklung und tritt zum umfangreichen Schutz des Rechts auf Privatsphäre für die Rückgängigmachung der reaktionären Sicherheitspolitik vergangener Jahre ein.<br>
*Unser Ziel ist eine freie Gesellschaft ohne Angst vor Überwachung, Polizeigewalt und willkürlichen Repressionen.*<br>
Dazu gehört auch, unverhältnismäßige Befugnisse der Thüringer Polizei abzuschaffen: Deswegen fordern wir die Abschaffung der sogenannten &quot;Gefahrenzonen&quot; und der &quot;personengebundenen Hinweise&quot;.<br><br>
Die Gefahrenzonen darf die Polizei laut dem Thüringer Polizeiaufgabengesetz ohne jegliche Kontrolle durch andere Institutionen bestimmen. An den jeweiligen Orten dürfen Polizist*innen dann Menschen ohne jede Begründung kontrollieren und durchsuchen. Diese Befugnis der Thüringer Polizei ist nicht nur komplett intransparent, sondern greift massiv in das Recht auf Privatsphäre ein. Gefahrenzonen befördern weiterhin rassistische Kontrollen und Durchsuchungen (sogenanntes &quot;racial profiling&quot;), da ohne die Notwendigkeit eines Verdachts (unter)bewusste Diskriminierung mehr Spielraum erhält. Auch stigmatisieren Gefahrenzonen die betroffenen Straßen und Plätze und deren Anwohner*innen und belegen alle Personen mit einem Generalverdacht, die sich innerhalb der Gefahrenzone befinden.<br>
Die Verhältnismäßigkeit einer Gefahrenzone lässt sich neben den genannten Faktoren auch bei Betrachtung der Sicherheitslage in Thüringen nicht erkennen - von einem Nachweis der Effizienz und Wirksamkeit ganz abgesehen. Immerhin ist klar, dass durch verstärkte Polizeibefugnisse Probleme wie Drogenkriminalität lediglich von den betroffenen Orten verdrängt, aber nicht behoben werden.<br>
Bei der (laut rot-rot-grünen Koalitionsvertrag) noch anstehenden Novellierung des Thüringer Polizeiaufgabengesetzes werden wir uns deswegen insbesondere für die ersatzlose Abschaffung der Gefahrenzonen einsetzen.<br><br>
Die Praxis der personengebundenen Hinweise (PHW) erlaubt es der Polizei, Personen in verschiedene Kategorien im landesweiten Polizeiinformationssystem zu speichern. Das soll der Sicherheit der Polizist*innen dienen und entsprechend haben alle Thüringer Polizist*innen Zugriff auf diese Daten - wahrscheinlich sogar alle Polizist*innen bundesweit, da die Daten mit dem bundesweiten Polizeiinformationssystem synchronisiert werden.<br>
Problematisch ist das, weil jede Person relativ beliebig in eine Kategorie kommen kann. Personen, die z.B. der Kategorie &quot;Straftäter links&quot; oder &quot;Straftäter rechts&quot; angehören, müssen nicht unbedingt für eine Straftat verurteilt oder jemals auch nur angeklagt gewesen sein. Diese nahezu willkürlich verteilten PHW werden neben der &quot;Eigensicherung&quot; der Polizist*innen auch bei Ermittlungsverfahren eingesetzt werden und bringen damit Personen schnell unter nahezu unbegründeten Verdacht. Weiterhin werden HIV-Infizierte, sowie Menschen mit Hepatitis B und C in der Kategorie &quot;ANST&quot; (ansteckend) gespeichert, was jeder medizinischen Logik entbehrt und das klare Ergebnis von Vorurteilen gegenüber Menschen ist, die sexuell übertragbare Krankheiten haben. Die Kritik der einzelnen Kategorien könnte man hier noch ziemlich lange weiterführen und kommt immer zum selben Schluss: Durch die Praxis der PHW werden einzelne Personen nahezu grundlos stigmatisiert. Aus diesem Grund wurde schon mehrmals die Kritik von Datenschützer*innen und Verbänden wie der AIDS-Hilfe an den personengebunden Hinweisen laut. Wir schließen uns dieser Kritik an und sprechen uns für die ersatzlose Abschaffung der Personengebunden Hinweise aus.<br>
Das bedarf anders als bei den Gefahrenzonen keine Änderung des Polizeiaufgabengesetzes, sondern lediglich eines entsprechenden Erlasses aus dem Innenministerium.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Oct 2017 21:55:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LRat 03: Frauke Peisker</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Frauke_Peisker-31631</link>
                        <author>Frauke Peisker</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Frauke_Peisker-31631</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk_2017_arnstadt/Frauke_Peisker-31631/viewimage?sectionId=1397" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>29</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Räckelwitz</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Jena</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>gerne möchte ich die Arbeit unseres Landesverbandes im Länderrat kennenlernen, um ihn künftig dort auch zu vertreten. Deshalb bewerbe ich mich als Ersatzdelegierte für den Länderrat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich heiße Frauke Peisker (soweit ich weiß sind Denis Peisker und ich nicht miteinander verwandt!). Ich bin 29 Jahre alt, komme ursprünglich aus Kamenz (bei Dresden), habe in den letzten 10 Jahren Zwischenhalte u.a. in Bayern, Niedersachsen und NRW gemacht und wohne seit Februar 2016 in Jena. Mein Einstieg in die parteipolitische Arbeit begann 2012 mit einem Praktikum beim Landesverband der Grünen Berlin. Nach diesem Abstecher in die Hauptstadt war ich bis Ende 2015 in der Grünen Hochschulgruppe und im Stadtverband der Grünen in Osnabrück engagiert. Meine thematischen Schwerpunkte lagen dort v.a. bei der Hochschul-, Migrations- und Genderpolitik. Als Beisitzerin im Vorstand des Kreisverbandes Jena bleiben das meine inhaltlichen Fokuspunkte, zudem treibt mich die Suche nach modernen Dialogformaten um, die uns als Partei helfen mit Menschen außerhalb der „alt bekannten, grünen“ Kreise in den Austausch zu kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als ausgebildete Migrationswissenschaftlerin arbeite ich im Bereich der Weiterbildung und Fachkräfteberatung für Thüringer Pädagog*innen. Die Themen Zuwanderung, Integration und Flucht sind bei mir nicht nur beruflich und politisch ganz oben auf der Agenda, sondern sie waren auch ausschlaggebend für mich, um bei Bündnis 90/Die Grünen einzutreten. Auch wenn meine Jugend im ländlichen Raum zwischen Dresden und Bautzen dadurch nicht leichter wurde, ich bin wohl „bekennender Gutmensch mit Genderwahn“ und so konnte mein politisches Zuhause nur Grün sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin überzeugt, dass Grüne Frauen- und Migrationspolitik auch in einer möglichen Jamaika-Koalition auf der politischen Agenda der Bundesregierung priorisiert werden müssen. Der Länderrat ist einer der Orte, wo wir uns parteiintern zu den thematischen Prioritäten verständigen. Der Erfolg der Grünen im Bund wird in den nächsten Jahren bedeutend davon abhängen, ob wir dauerhaft für eine ökologisch nachhaltige, soziale und gerechte Politik stehen. Diese Partei zeichnet sich dadurch aus, dass wir uns leidenschaftlich miteinander streiten und uns meistens auch miteinander einigen können. Es ist mir wichtiger denn je, dass wir in den kommenden Jahre GEIMEINSAM starke grüne Politik machen. Es wird sich lohnen, dass wir uns für Vielfalt, Meinungsfreiheit und Gerechtigkeit einsetzen. Das zivilgesellschaftliche Engagement, das sich auch in Thüringen wieder und wieder gegen Rechts, gegen Thügida, gegen die AFD stellt, zeigt mir, dass wir uns gegen rechtspopulistische Parolen behaupten müssen! Meine neue Heimatstadt Jena und ihre Bevölkerung stärkt mir den Rücken und auch ich möchte ihr sowie Thüringen den Rücken stärken durch eine offene Politik, die auf Nachhaltigkeit und Fachlichkeit, die auf Konzepte setzt und nicht auf populistische Schnellschüsse, die vermeintlich einfache Lösungen für komplexe Probleme finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als höchstes beschlussfassendes Gremium zwischen den Bundesdelegiertenkonferenzen ist der Länderrat der richtige Ort, um diese wichtigen Positionen in die Partei zu tragen. Das möchte ich gemeinsam mit den Hauptdelegierten tun. Ich würde mich deshalb freuen, wenn ihr mir die Möglichkeit dazu gebt. Leider kann ich nicht persönlich an der LDK teilnehmen, hoffe jedoch trotzdem auf eure Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Grüße</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Frauke Peisker</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf Twitter &amp; Instagram @FrauFem oder auf Facebook: Frauke Pe</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/ldk_2017_arnstadt/Frauke_Peisker-31631/viewimage?sectionId=1400" alt="Unterschrift (eingescannt)">]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Oct 2017 20:51:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LaVo 13: Dr. Katrin Vogel</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Dr__Katrin_Vogel-34929</link>
                        <author>Dr. Katrin Vogel</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Dr__Katrin_Vogel-34929</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk_2017_arnstadt/Dr__Katrin_Vogel-34929/viewimage?sectionId=1397" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>52</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Hamburg</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>KV Gotha</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>viele starke grüne Stimmen werden in der politischen Landschaft Thüringens mehr denn je gebraucht, davon bin ich überzeugt und daran möchte ich mich als Beisitzerin im Landesvorstand beteiligen. Wenn wir auch in der kommenden Legislaturperiode im Landtag vertreten sein und unser Land „grün“ mitgestalten wollen, braucht es nicht nur viele Stimmen, sondern vor allem viele aktive Köpfe und Hände, auch und gerade in ehrenamtlicher Funktion.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Geboren und aufgewachsen bin ich als „Fischkopp und Hamburger Deern“. Politisches Interesse wurde in meiner Studien- und Universitätszeit (Biologie) in Würzburg geweckt. Damals trieben mich vor allem die Themen Waldsterben und Gleichstellung um. Ich war Studierendenvertreterin (auch wenn es damals noch Studentenvertreterin hieß J) und während meiner Zeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Uni Göttingen Frauenbeauftragte der Biologischen Fakultät. Mit einem naturschutzfachlichen Thema habe ich promoviert und war maßgeblich an dem Aufbau des damals neu etablierten, interdisziplinären „Zentrums für Naturschutz“ der Uni Göttingen beteiligt. In diese spannende Zeit fielen zudem die Geburten meiner beiden Söhne, die inzwischen beide selbst studieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Familiär bedingt verschlug es mich 1999 dann nach Thüringen und das war unser Glück! Nicht nur, dass Thüringen ein wunderschönes Bundesland ist mit vielen sympathischen Thüringerinnen und Thüringern, tollen Städten und herrlicher Natur. Im Vergleich zu Niedersachsen waren vor beinahe zwanzig Jahren die Bedingungen für eine berufstätige Mutter geradezu paradiesisch!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es folgten spannende Jahre mit der Familie und parallel beruflich: als Projektleiterin und später Bereichsleiterin in der Wirtschaft. Bei der(Messe Erfurt habe ich zwölf Jahre lang Messen und Kongresse zu den verschiedensten Themen organisiert. Von der Gastronomie über Landwirtschaft, Logistik, Nachwachsende Rohstoffe, Reiten+Jagen+Fischen, Generative Fertigungsverfahren bis hin zum Friseurhandwerk und zu Rassehunden. So habe ich in Thüringen nicht nur viele Branchen und (Fach-)Verbände, sondern vor allem auch viele unterschiedliche Menschen und Themen kennen gelernt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dennoch wurde es mir irgendwann dort langweilig. Bei der Evangelischen Schulstiftung (Trägerin von 21 Schulen in Thüringen und Sachsen-Anhalt mit Sitz in Erfurt) bekam ich die Gelegenheit, als Leiterin des Vorstandsstabes das Thema „Schule“ und damit auch die Bildungspolitik näher kennen zu lernen. Die Frage der Finanzierung der Freien Schulen war ja im letzten Wahlkampf ein nicht unwichtiges Thema, das r2g mit viel Einsatz der Grünen gut gelöst hat! Aber auch mit Fragen des Managements dieses ganz besonderen „Kosmos Schule“, der Inklusion, der Reformpädagogik, der Umwandlung von Regelschulen in Thüringer Gemeinschaftsschulen u.v.m. haben mich dort beschäftigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit dem Regierungswechsel kam eine Anfrage aus dem neuen Umweltministerium, ob ich dorthin wechseln wolle. Ich war zunächst Persönliche Referentin unserer Umweltministerin Anja Siegesmund und dann Leiterin der Stabsstelle „Interministerielle Koordinierung und Grundsatzfragen“. In diesen beiden Zusammenhängen bin ich dem Einen oder der Anderen von Euch vielleicht bekannt geworden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der aktuell letzte Schritt meines „bunten Berufslebens“ hat mich nun zurück an die Universität geführt. An der Uni Kassel bin ich seit kurzem in der Hochschulleitung in der „Abteilung Entwicklungsplanung“ für die Fachbereiche Naturwissenschaften und (Ökologische) Landwirtschaft und für verschiedene hochschulpolitische Gremien zuständig, u.a. für die Konferenz der Hessischen Universitäten. Das Thema Hochschulpolitik hatte mir in meiner „Sammlung der beruflichen Kontexte“ noch gefehlt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kassel ????- werdet Ihr jetzt vielleicht fragen! Ja, Kassel liegt in Hessen und nicht in Thüringen. Aber ich habe meinen Lebensmittelpunkt samt Familie und Hund weiterhin in Neudietendorf und meine politische Heimat ist der KV Gotha (Mitglied der Grünen bin ich seit 2013). Und ganz ehrlich: von Kassel aus bin ich schneller in der Landeshauptstadt als von manchen Orten Thüringens, sowohl im Individual- als auch im Öffentlichen Verkehr! Allerdings ist letzteres durchaus noch ein Betätigungsfeld für aktives politisches Handeln!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde: die „urgrünen“ Themen Natur-, Umwelt- und Klimaschutz liegen mir natürlich ganz besonders am Herzen. Aber mein „bunter Lebenslauf“ lässt erkennen, dass mich auch viele andere (grüne) Themen umtreiben und interessieren: Gleichstellung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Wirtschaftspolitik, Bildungspolitik in allen Facetten und neuerdings auch wieder Hochschulpolitik. Mein Interesse, meine Erfahrungen und mein Engagement möchte ich gerne in den Landesvorstand einbringen und bitte Euch dafür um Eure Stimme!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure Katrin</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/ldk_2017_arnstadt/Dr__Katrin_Vogel-34929/viewimage?sectionId=1400" alt="Unterschrift (eingescannt)">]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Oct 2017 20:02:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BFinanzrat 02: Holger Liersch</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Holger_Liersch-48589</link>
                        <author>Holger Liersch</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Holger_Liersch-48589</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk_2017_arnstadt/Holger_Liersch-48589/viewimage?sectionId=1397" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>30</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>Männlich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Apolda</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Erfurt</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>hiermit bewerbe ich mich erneut als Basisdelegierter für den Bundesfinanzrat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit nun zwei Jahren vertrete ich Euch beim Bundesfinanzrat von Bündnis 90/Die Grünen. Dieser Tätigkeit bin ich mit Freude und Engagement nachgegangen und hab mich in den zwei vergangen Jahren in die finanztechnischen Themen unserer Partei eingearbeitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gern möchte ich diese Aufgabe in Euren Namen weiterführen und werbe daher um Euer erneutes Vertrauen. Ich stehe Euch auch als Ersatzdelegierter zur Verfügung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Euer Holger</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Persönliche Angaben</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Persönlich:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>geboren 23.10.1987</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Beruflich:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2007 Allgemeine Hochschulreife</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2007/2008 Zivildienst</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2008 - 2010 Studium Medienwirtschaft an der TU Ilmenau (3 Semester)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2010 - 2013 Ausbildung zum Steuerfachangestellten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2013 – 02/2017 Steuerfachangestellter bei Muth &amp; Partner mbB</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2015 - 2017 Weiterbildung zum Steuerfachwirt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 03/2017 Steuerfachwirt bei Muth &amp; Partner mbB</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Grün:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitglied seit 2012</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>11/2014 - 03/2017 Schatzmeister Grünen Jugend Thüringen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>10/2016 - 10/2017 Basisdelegierter im Bundesfinanzrat u. Kassenprüfer Bündnis 90 / Die Grünen Thüringen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 03/2017 Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Finanzen, Liegenschaften, Rechnungsprüfung und Vergaben der Stadt Erfurt</li></ul></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Oct 2017 17:31:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LaVo 12: Denis Peisker</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Denis_Peisker-46006</link>
                        <author>Denis Peisker</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Denis_Peisker-46006</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk_2017_arnstadt/Denis_Peisker-46006/viewimage?sectionId=1397" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>40</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>männlich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Jena</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Jena</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,<br><br>
Nie zuvor war es so wichtig, politisch aktiv zu sein. Unser demokratisches Gemeinwesen in Stadt und Land braucht starke Mitstreiter*innen. Die Erfolge der AfD bei der Bundestagswahl zeigen, dass es im politischen Diskurs Antworten auf die gesellschaftlich relevanten Fragen durch uns Grüne umso mehr braucht. Die AfD, eine Partei die bewusst polemisiert, hetzt, verkürzt und scheinbar einfache Antworten liefert auf Fragen die in ihrer Komplexität keine einfachen Antworten ermöglichen, können und sollten wir stellen.<br><br>
Die mögliche Regierungsbeteiligung von B90/Grüne auf Bundesebene in einer durch uns nicht angestrebten Koalition mit CDU und FDP ist für die gesamte Partei, aber insbesondere auch für uns Grüne in Thüringen eine Herausforderung. Wir gehen das erste Mal in einen Landtagswahlkampf aus einer Regierungsbeteiligung heraus. Es ist an der Zeit, sich zwei Jahre vor der Landtagswahl im Landesvorstand personell neu aufzustellen. Deshalb kandidiere ich als Landessprecher.<br><br>
Ich bin Kommunalpolitiker mit Erfahrung und aus Überzeugung. Die Auswirkungen politischer Entscheidungen unmittelbar erleben zu können, ist ein großer Vorteil (und wenn Dinge schief laufen auch der Nachteil ;). Seit Jahren weiß ich, wie fordernd das Ringen um gute Kompromisse in einer Koalition ist, dass es darauf ankommt, gegenseitig gönnen zu können. Wie wichtig die Beteiligung von Bürger*innen ist, dass eine Stadt oder ein Land bei Entscheidungen mitgenommen werden will, ist Teil meines politischen Auftrages. Die kommunale Selbstverwaltung ist die Basis unserer demokratischen Gesellschaft.<br><br>
Landespolitik setzt den Rahmen, insbesondere was die finanzielle Ausstattung der Kommunen anbelangt, als auch im Bereich der Bildungspolitik. Das Thema Bildung zum inhaltlichen Schwerpunkt der LDK in Arnstadt zu machen, ist ein erster wichtiger Schritt hin zu einer stärkeren inhaltlichen Profilierung der Grünen in Thüringen. Die &quot;Grüne Werkstatt&quot; am 4. November wird sicher neue inhaltliche Impulse geben. Darüber hinaus muss es unser gemeinsames Ziel sein auf Basis des Landeshaushaltes 2018/19 wichtige Grüne Projekte im Bereich Klimaschutz, Radverkehr, ÖPNV/SPNV, Bahnfernverkehr, Wohnen und Digitalisierung nicht nur auf den Weg zu bringen, sondern auch klar zu kommunizieren, wer für die ökologisch-soziale Transformation unserer Gesellschaft steht. Grün macht den Unterschied!<br><br>
Liebe Freundinnen und Freunde,<br><br>
Die LDK in Arnstadt ist der Startschuss für die kommenden Wahlkämpfe. 2018 werden die OB und Landräte mit hoffentlich vielen grünen Kandidat*innen gewählt. 2019 folgen Kommunal- und Europawahl und schließlich die Landtagswahl. Für die Organisation all dieser Wahlkämpfe braucht es einen hochmotivierten Landesvorstand, ein gutes Team und nicht zu vergessen gute Stimmung. Wir müssen kampagnenfähig werden, Online und Offline! Dazu möchte ich meinen Beitrag leisten und bitte um Eure Unterstützung bei der Wahl als Landessprecher!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei Fragen könnt ihr mich gern kontaktieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Denis Peisker</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Über mich</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich wurde am 13. August 1977 in Jena geboren, aufgewachsen bin ich in Eisenberg im Saale-Holzland Kreis. Wegen des Studiums kehrte ich 1997 zurück nach Jena wo ich mit meiner Frau Sylvia und unseren beiden Kindern Emma und Frida lebe. Unsere Freizeit verbringen wir gern im Paradies entlang der Saale, auf dem Feld beim gemeinschaftlichen Gärtnern oder am Meer. Darüber hinaus lese ich gern amerikanische Literatur und bin begeisterter Anhänger von Science City Jena und dem FC Carl Zeiss Jena.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Beruflicher Werdegang</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich habe an der Fachhochschule Jena Umwelttechnik studiert. Ab 2003 war ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (Referat Nachwachsende Rohstoffe) beschäftigt, von 2008-2012 leitete ich die Bioenergieberatung Thüringen (BIOBETH), mittlerweile Teil der Thüringer Energieagentur (ThEGA). Seit 1. Februar 2013 bin ich als Dezernent für Stadtentwicklung &amp; Umwelt der Stadt Jena tätig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Politisches Engagement</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Ende von Rot-Grün auf Bundesebene im Jahr 2005 war für mich Anlass Mitglied von B90/Die Grünen zu werden. Bis 2009 war ich im Kreisvorstand aktiv, zunächst als Beisitzer später als Sprecher. Im Jahr 2009 wurde ich in den Jenaer Stadtrat gewählt, von 2010 bis 2012 war ich gleichzeitig Fraktionsvorsitzender und ehrenamtlicher Beigeordneter für die Themengebiete Energie &amp; Nachhaltigkeit. Nach der OB Wahl im Jahr 2012 wählte mich der Jenaer Stadtrat zum Dezernenten für Stadtentwicklung &amp; Umwelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Mitgliedschaften</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neben meinem Engagement bei den Grünen bin ich Gründungsmitglied der Bürgerenergie Jena eG sowie der Bioenergiedorf Schlöben eG, der 1. Bürgersolaranlagen in Weimar und Jena und Mitglied beim WWF sowie Fördermitglied des Öko-Institutes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Sonstiges</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vorsitzender Saaleradweg e.V.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vorsitzender Verbundbeirat Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mitglied im Thüringer Energiebeirat</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Kontakt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>denis.peisker@gruene-jena.de</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>FB, Twitter, Instagram @denispeisker</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Oct 2017 17:12:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LaVo 10: Rainer Wernicke</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Rainer_Wernicke-19635</link>
                        <author>Rainer Wernicke</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Rainer_Wernicke-19635</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk_2017_arnstadt/Rainer_Wernicke-19635/viewimage?sectionId=1397" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>54</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>männlich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Düsseldorf</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Weimar</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Starke Grüne in Thüringen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bewerbung für den Landesvorstand</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen, liebe Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>lasst uns zusammen weiter in Thüringen etwas bewegen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist mir eine Herzensangelegenheit vertrauensvoll und aufgeschlossen mit engagierten Menschen gemeinsam zu kämpfen - für mehr Umweltschutz, für mehr Bürger*innenrechte, gegen Hass und Hetze, für Mitmenschlichkeit und für konkrete und greifbare Verbesserungen durch grüne Mitwirkung. Hier wurde vieles erreicht - zusammen mit Fraktion und Regierungsebene.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aber das Thüringer Ergebnis bei der Bundestagswahl hat gezeigt, dass wir eine breitere Akzeptanz in unserer potenziellen Wähler*innenschaft benötigen. Grüne Politik darf nicht nur urbane Hochburgen kennen, wir müssen Land und Ballungsräume zusammen denken. Ein reines Bedienen von grünen Milieus reicht nicht mehr aus um politisch relevant zu bleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Landesvorstand hat das Kunststück zu vollbringen, zwischen Parteibasis, Regierungsarbeit und Fraktion, zwischen ehrenamtlich engagierten Menschen und Berufspolitiker*innen moderierend zu vermitteln. Unterschiedlichste Interessenlagen und unterschiedliche Flügel sind zu bedienen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was heißt das?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir müssen den Menschen ein Angebot machen, die sich aufgeschlossen und positiv mit grüner Politik auseinandersetzen. Ich kämpfe dafür, den Landesverband zu professionalisieren und flügelunabhängig aufzustellen. Die Grünen sind eine konsequente emanzipatorische Kraft. Umweltschutz und Bürger*innenrechte! Pragmatismus und Vernunft! Unabhängig und dem Gewissen und unserer Basis verpflichtet. Der künftige Landesvorstand hat sich durch gegenseitiges Vertrauen, Loyalität und Verlässlichkeit auszuzeichnen. Mein Ansatz ist es, flügelunabhängig bzw. flügelübergreifend ein breit akzeptiertes Team für eine politische Neuausrichtung in Thüringen aufzustellen. Nur Teamgeist und Engagement können unsere vielen ehrenamtlich tätigen Menschen motivieren. Ein Landesvorstand aus flügel- und machtorientierten Berufspolitiker*innen verstärkt das Gefühl von Ohnmacht und Resignation. Das heißt aber auch, dass wir gerade unsere Berufspolitiker*innen brauchen: wir kämpfen für jedes Regierungsamt und jeden Sitz im Landtag. Wir brauchen die Expertise unser Referent*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aber der Landesvorstand darf sich nicht fast nur aus Funktionsträger*innen abbilden. Die Partei besteht aus ehrenamtlich engagierten Menschen, aus Kommunalos, aus Aktiven in Umweltbewegungen, aus kritischen Geistern und aus Menschen mit Ideen, Kompetenzen und Erfahrungen. Diese Mischung muss sich im Landesvorstand wiederspiegeln. Parteiarbeit darf nicht auf ein nebenbei von Funktionär*innen reduziert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Aufbruch</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unter grüner Parteiarbeit verstehe ich eine Betrachtung gesellschaftlicher Prozesse über das Tagesgeschäft hinaus. Wo entwickelt sich unsere Demokratie hin? Wie kann ein Bürger*innen-Engagement gestärkt werden?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir müssen Visionen haben und Wege zur Umsetzung von Zielen entwickeln. Wir müssen uns mit unserer Geschichte, und hier speziell mit der DDR-Vergangenheit auseinandersetzen. Eine Partei soll auch Zukunftsbilder entwerfen: Landwirtschaft, Verkehr und Mobilität, Leben im ländlichen Raum, Kultur, Bildung, Zusammenleben der Generationen, Mitbestimmung, Teilhabe, Integration, Inklusion und vieles mehr. Alles Themen, die in unseren Kreisverbänden an der Basis eine Rolle spielen. Hier muss unsere Partei ausreichenden Raum für einen Austausch anbieten. Wir dürfen uns nicht zu sehr an die Tagespolitik ketten!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Ausgang der Bundestagswahl ist eine Wendemarke für uns: ein „Weiter so“ kann es nicht geben. Die Stimmung in den Kreisverbänden ist nach einer Veränderung, nach einer Neuausrichtung auch mit personellen Konsequenzen. Wir müssen als Landesvorstand raus in die Kreisverbände, ran an unsere Mitglieder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Erneuerung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Inhaltlich halte ich es für zwingend erforderlich neben den Umweltthemen die Fragen der sozialen Gerechtigkeit stärker anzugehen. Hier haben wir uns in Thüringen für mein Empfinden zu stark eingeengt. Das Ergebnis zur Bundestagswahl ist ein Warnsignal. Wir müssen auch und insbesondere die Menschen außerhalb unserer grünen Hochburgen ansprechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Daher möchte ich zusammen mit einer neuen kompetenten Landessprecherin ein engagiertes Duo bilden, welches Euer Vertrauen verdient. Ich werde mich mit ganzer Kraft für den Landesverband einsetzen. Ein Landesvorsitz nach Feierabend wird der Aufgabenstellung nicht gerecht. Der neue Landesvorstand wird seine Struktur und Arbeitsweise im Hinblick auf eine Professionalisierung der Parteiarbeit neu ordnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Motivation durch Weiterbildung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weiterbildung und Schulung unserer ehrenamtlichen Mitglieder und Kommunalos ist von enormer Wichtigkeit. Gemeinsam mit dem neuen Landesvorstand werde ich in Kooperationen mit Trägern wie der Heinrich-Böll-Stiftung oder DAKT einen „Weiterbildungsplan“ über zwei Jahre aufstellen. Und wenn die Kooperationen nicht so wie gewünscht klappen, dann wird der Landesverband selbst Geld in die Hand nehmen. Seit Jahren wird der Haushaltsposten „Politische Arbeit“ nur zum Bruchteil ausgeschöpft. Wir haben entsprechende Mittel und nutzen sie nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was ich kann</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Streitbar und loyal sind zwei Eigenschaften, die ich mir zuschreibe. Unabhängigkeit ist mir äußerst wichtig! Damit ist auch eine Flügelunabhängigkeit gemeint. Ich habe keine Angst vor Konflikten, halte diese auch aus. Und ich hasse Ungerechtigkeiten! Ich suche nach Kompromissen, kann hart verhandeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerne biete ich im Team meine Mitarbeit als Landessprecher im neuen Landesvorstand an. In den vergangenen zwei Jahren habe ich die Partei sichtbarer gemacht. Das möchte ich unbdingt ausbauen. Ich denke, es ist mir auch gelungen unsere Partei gut zu repräsentieren. In zahlreichen Interviews und Hintergrundgesprächen konnte ich grüne Positionen vermitteln, sei es zum beitragsfreien Kita-Jahr, sei es zur Gebietsreform oder zu den Zuständen in der Landwirtschaft. Ich zeichne mich durch klare Aussagen zu Nazis und AfD aus. Wenn es sein muss, scheue ich mich nicht, auch öffentlich unsere Koalitionspartner zu kritisieren, etwa wenn es um die Verdrängung der Verantwortung in DDR-Zeiten geht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mir ist wichtig mit der grünen Partei in Thüringen etwas zu bewegen - wir sind die Mitmachpartei. Und ich erreiche Milieus auch außerhalb einer grünen Gemeinschaft. Schon öfters musste ich bei dem Satz schmunzeln „ein Grüner, mit dem man vernünftig reden kann“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Lasst uns diejenigen sein, die nicht nur von Verantwortung und Gerechtigkeit reden, lasst uns diejenigen sein, die Verantwortung und Gerechtigkeit leben!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerne vertrete ich auch unsere Interessen für den Landesvorstand im Länderrat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit Lust und Leidenschaft werde ich mit Euch für starke Grüne in Thüringen kämpfen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich werbe um Euer Vertrauen</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/ldk_2017_arnstadt/Rainer_Wernicke-19635/viewimage?sectionId=1400" alt="Unterschrift (eingescannt)">]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Oct 2017 17:02:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LaVo 11: Beatrice Sauerbrey</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Beatrice_Sauerbrey-24931</link>
                        <author>Beatrice Sauerbrey</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Beatrice_Sauerbrey-24931</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk_2017_arnstadt/Beatrice_Sauerbrey-24931/viewimage?sectionId=1397" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>38</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Weimar</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Weimarer Land</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und liebe Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>viele von euch kennen mich bereits aus dem GRÜNEN Umfeld, aus Landesarbeitsgemeinschaften oder gemeinsamen Veranstaltungen als engagierte GRÜNE. Nun möchte ich einen Schritt weiter gehen und bewerbe mich um den Beisitz im Landesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Warum?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weil mir die Inhalte und Ziele unserer Partei am Herzen liegen: Wir sind diejenigen, die sich seit Jahren für eine echte Energiewende stark machen, den Umgang mit unseren endlichen Ressourcen kritisch hinterfragen und zukunftsfähige Strategien bereithalten. Wir GRÜNE stehen authentisch für Gleichberechtigung, Toleranz und eine weltoffene und gerechte Gesellschaft und waren Vorreiter*innen, wenn es um progressive Entwicklungen in diesen Bereichen ging. Ich bin der festen Überzeugung, dass man Dinge verändern kann und dass sich Engagement lohnt! Daher bin ich als Thüringer Delegierte in der Bundesarbeitsgemeinschaft Tierschutzpolitik sowie der Bundesarbeitsgemeinschaft Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, als Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Medien und Netzpolitik als auch als Sprecherin des Kreisverbandes Weimarer Land aktiv.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wohin?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Beisitzerin im Landesvorstand möchte ich für unsere GRÜNEN Inhalte werben, neue Impulse und Ideen einbringen, beispielsweise aus meiner Arbeit in Bundes- und Landesarbeitsgemeinschaften, den Think Tanks unserer Partei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Etwas zu mir?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin 1979 in Weimar geboren und studierte nach dem Abitur Medienwissenschaft, Interkulturelle Wirtschaftskommunikation sowie Sprechwissenschaft und Phonetik in Jena, Irland und England. Seit August 2015 bin ich Referentin der Parlamentarischen Geschäftsführung und für Europapolitik in der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen. Ich wohne in Neumark (Weimarer Land) und bin hier Stadträtin, weshalb mir die Herausforderungen, mit denen der ländliche Raum konfrontiert wird, gegenwärtig sind. Vor Ort bin ich ebenso in einer Bürger*inneninitiative gegen die Vergrößerung einer industriellen Massentierhaltungsanlage aktiv.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Fragen?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dann könnt ihr euch gern unter <span class="underline"><a href="mailto:beatrice.sauerbrey@gmail.com">beatrice.sauerbrey@gmail.com</a></span> an mich wenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Über eure Unterstützung würde ich mich freuen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beste grüne Grüße,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beatrice</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Oct 2017 16:54:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V 01: Forward to the future – Grüne Leitideen für eine digitale Zukunft</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Forward_to_the_future__Gruene_Leitideen_fuer_eine_digitale_Zukunft-18524</link>
                        <author>LAG Medien- und Netzpolitik (beschlossen am: 27.10.2017)</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Forward_to_the_future__Gruene_Leitideen_fuer_eine_digitale_Zukunft-18524</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">1 Präambel</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN sehen die Digitalisierung als eine große Chance für Thüringen und seine Bürger*innen. Die Digitalisierung bringt fundamentale Veränderungen im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Bereich mit sich und betrifft damit uns alle. Wir wollen die Zukunft Thüringens und der Menschen im Land smart gestalten! Dafür brauchen wir eine durchdachte Strategie, um die Vorteile der Digitalisierung zu nutzen und mögliche Risiken zu minimieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei geht es uns nicht um von oben verordnete Strategien. Wir folgen dem Grundsatz: Die Digitalisierung darf nicht um ihrer selbst Willen geschehen, sondern muss den Menschen im Land nützen. Dabei sind uns offene Standards und Formate, Sicherheit und Wahlfreiheit der Bürger*innen besonders wichtig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>1.1 Habitus des Digitalen</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen in Thüringen die Weiterentwicklung einer digitalen Gesellschaft forcieren. Dazu bedarf es eines &quot;echten&quot; Habitus für Digitales, der dies fördert und ein Umdenken in vielen Bereichen wie dem Schulwesen, in Behörden und Verwaltungen, in den Kommunen sowie Wirtschaftsunternehmen und Ministerien erfordert. Die vorherrschende Einstellung in den bestehenden, handelnden Strukturen scheint dagegen bisher eher vom Geist der Verhinderung und der Bedenken geprägt zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>1.2 Strategie</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade weil die Digitale Revolution alle Lebensbereiche beeinflusst, müssen die neuen technischen Chancen und Risiken in allen Politikbereichen mitbedacht werden. Dafür braucht es ein planvolles Vorgehen und eine gemeinsame Vorstellung eines Zieles. Die Formulierung einer übergreifenden Strategie ist dabei nur der Anstoß, für jeden einzelnen Bereich Leitfäden und Maßnahmen zu entwickeln. In einer Kultur der Evaluation und des herrschaftsfreien öffentlichen Diskurses wollen wir GRÜNE diese Überlegungen auch bei uns anstellen und weiterentwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">2 GRÜNE Leitlinien</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vernetzungen durch die Digitalisierung münden zweifelsohne in einer digitalen Gesellschaft. Diese zu gestalten ist unsere Aufgabe. Einzelne Berufs- und Bevölkerungsgruppen haben dazu bereits konkrete Bedürfnisse formuliert. Beispielhaft ist hier die Polizei zu nennen, die sich dem Problemfeld der Cyberkriminalität adäquat stellen will. Auch in anderen Lebensbereichen erleben wir gegenwärtig rasante technologische Entwicklungen und erwarten durch diese auch in Zukunft neue Herausforderungen. Um in dieser Zukunft handlungsfähig zu bleiben, richten wir den Blick auf Grundsätze bzw. Querschnittsthemen, die handlungsleitend für alle Wirkungsbereiche sein sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu bedarf es Leitlinien, die den Anforderungen der einzelnen Handlungsfelder und deren Akteur*innen entsprechen. Die Formulierung der Leitlinien soll in den jeweiligen Landesarbeitsgemeinschaften, die als Think Tanks der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen fungieren, erfolgen. Als Ergebnis dieses basisdemokratischen Beteiligungsprozesses streben wir einen umfassenden Leitantrag an, der in einer zukünftigen Landesdelegiertenkonferenz diskutiert und verabschiedet werden soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>2.1 Nachhaltigkeit und Digitale Resilienz </em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE setzen uns auch im Bereich neuer Digitaltechnologien für eine nachhaltige Ressourcen-Nutzung ein. Dies beinhaltet einen effizienten und ökonomisch sinnvollen Einsatz gegenwärtiger Ressourcen. Auch das Prinzip Reparieren statt Wegwerfen wollen wir stark machen. Das gilt für private Nutzer*innen genauso wie für Verwaltungen und Behörden. Entsprechend verfehlt ist es beispielsweise, wenn ein vernetztes Gerät schon nach ein bis zwei Jahren zu Plastikmüll wird und durch ein neues Gerät ersetzt werden muss, nur weil der Hersteller keine Softwareupdates mehr anbietet. Deshalb machen wir uns für eine Stärkung der Digitalen Resilienz stark.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unter digitaler Resilienz verstehen wir die Kontrolle über die eigene Soft- und Hardware zu haben und zu behalten. Dazu sind Open-Source-Lösungen eine gute Methode, die weitere, vielfältige Vorteile bietet: So erhöht Digitale Resilienz die Sicherheit, senkt Kosten, erleichtert den Wissenstransfer und dient durch eine stetige Weiterentwicklung durch die Nutzer*innen dem Gemeinwohl.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher setzen wir uns dafür ein, dass Nutzer*innen die Firm- und Software auf eigenen Geräten frei wählen können und damit ihr Grundrecht auf Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme wahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.1.1 Open Source</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders die Förderung von Open-Source-Lösungen kann sowohl die IT-Sicherheit stärken als auch Thüringen einen enormen Standortvorteil verschaffen. Die meisten genutzten Lösungen und Datenbanken basieren auf offenen Quellcodes. Eine kontinuierliche Fortentwicklung wird von Unternehmensseite allerdings nur bedingt betrieben. Sicherheitsskandale wie bei der SSL-Verschlüsselung zeigen aber, dass es ein gesamtgesellschaftliches Interesse gibt, diese Lösungen kontinuierlich weiter zu entwickeln. Hier kann Thüringen eine Lücke schließen und sich damit zu einem attraktiven IT-Standort mit überregionaler Ausstrahlung weiterentwickeln. Wir wollen weg von Systemen, die nicht frei und quelloffen sind. Deshalb setzen wir uns für einen verstärkten Einsatz von freier und quelloffener Software an (Hoch-)Schulen, in öffentlichen Institutionen und in der Verwaltung ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nur Open-Source-Lösungen erlauben der informierten Öffentlichkeit eine Begutachtung der Qualität der Software (&quot;Auditierungen&quot;) und der zugrundeliegenden, in Algorithmen gegossenen Regeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind davon überzeugt, dass von öffentlichen Stellen beauftragte Software grundsätzlich unter einer quelloffenen Softwarelizenz veröffentlicht werden muss. Darüber hinaus wollen wir, dass bei öffentlichen IT-Beschaffungen quelloffene Software mit offenen Lizenzen bevorzugt wird. Um hier auch entsprechendes Potential zu heben, wollen wir die öffentliche Förderung für die Entwicklung von freier und offener Standardsoftware ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.1.2 Medienkompetenz </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vermittlung von Medienkompetenz bringt eine Erweiterung der Handlungsspielräume in jedem Einzelnen hervor. Wir GRÜNE verstehen Medienkompetenz als ein Bündel von Einzelfähigkeiten, welches sich aus Technikkompetenz (das Wissen um die technischen Abläufe, Möglichkeiten und Grenzen), Bedienkompetenz (die Fähigkeit Hard- und Software konkret zu bedienen), Anwendungskompetenz (Wissen, digitale Medien sinnvoll und sachorientiert einzusetzen) und Reflexionskompetenz (Fähigkeit, digitale Medien im wechselseitigen User-Handeln kritisch einzuschätzen und zu abstrahieren) zusammensetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um eigenverantwortlich im digitalen Raum handeln zu können, müssen diese Kompetenzen verstärkt in den Fokus gerückt werden, sowohl bei Schüler*innen als auch bei Lehrkräften sowie in der Erwachsenenbildung. Sie müssen ständiger Teil von Weiterbildungen sein und auch in die Verwaltung Einzug halten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einer Welt zunehmender Vernetzung und neuen Möglichkeiten der Kommunikation ist es wichtig, die Qualität eingehender Informationen einschätzen zu können. Dabei ist Medienkompetenz der Schlüssel zur Immunisierung gegen Lügen, Populismus und Propaganda.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders unsere Schulen müssen dafür anders aufgestellt werden. Zum einen brauchen die Schulen mehr digitale Ressourcen wie eine einheitliche Schulverwaltungssoftware, dienstliche E-Mail-Adressen für Lehrende, eigene Serverplätze, digitale Lehr- und Lernräume sowie die Möglichkeit zum digitalen Experimentieren. Dabei brauchen Schulen zum einen unkomplizierte und professionelle Unterstützungen im Systemadministrationsbereich. Zum anderen sind auch Pädagog*innen notwendig, die diese Ressourcen konstruktiv und didaktisch nutzen und Medienkompetenz vermitteln können. Daher setzen wir uns für eine Verankerung von Medienkompetenzvermittlung bei der Lehrer*innenbildung ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Technikkompetenz zu stärken, sollten Schüler*innen möglichst früh das Programmieren lernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.1.3 Datenschutz und Datenhoheit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist von besonderem Interesse, dass bei der Umsetzung der Digitalisierung verschiedene Kriterien kontinuierlich mitgedacht werden. Dazu gehören auch der Datenschutz und die -sicherheit. Diese werden vielfach als größtes Hindernis bei der Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben verstanden - wir GRÜNE verstehen Datenschutz und –sicherheit hingegen als Chance. Das Recht auf digitale Selbstbestimmung, ein innovativer Daten- und Verbraucher*innenschutz, eine effektive IT-Sicherheit und die Gleichbehandlung informierter Nutzer*innen stehen für uns im Mittelpunkt unserer Bemühungen für eine lebenswerte digitale Zukunft. Hierzu gehören auch die Transparenz von Angeboten, übergroßer Marktmacht mit Regulierung zu begegnen, einen innovativen Datenschutz von vornherein mitzudenken und IT-Sicherheit ganzheitlich anzugehen, beispielsweise, indem wir durchgehende Ende-zu-Ende-Verschlüsselungen zum Standard machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nutzer*innen müssen einen Anspruch auf kostenfreie Auskunft (Download), Korrektur und ggf. Löschung ihrer Daten bei Unternehmen und IT-Service-Anbietern erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Hoheit über die eigenen Daten zu behalten, dürfen nicht alle IT-Dienste in eine &quot;Cloud&quot; ausgelagert werden. Dies gilt insbesondere, wenn sich der Anbieter der Cloud-Lösung faktisch nicht an deutsches Recht gebunden sieht. Wir wollen thüringische Unternehmen dabei unterstützen, eigene und lokale Softwarelösungen zu finden, welche vergleichbare Benutzer*innenfreundlichkeit zu weltweit führenden Lösungen bieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE haben uns auf europäischer Ebene für eine moderne Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) stark gemacht, deren Implementierungen in den nächsten Monaten auch auf Landeseben anstehen. Wir setzen uns dafür ein, dass die DSGVO in der Thüringer Gesetzgebung nachhaltig verankert wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Staatliche Stellen sollten in regelmäßigen Abständen evaluieren, welche Daten sie von den Bürger*innen erheben und ob diese für ihre Arbeit notwendig sind. Das Prinzip der Datensparsamkeit soll stets Beachtung finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.1.4 Privatsphäre</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Mensch unter Beobachtung ist niemals frei; und eine Gesellschaft unter ständiger Beobachtung ist keine Demokratie mehr. Wir GRÜNE bekennen uns deshalb zur Privatsphäre als einen wichtigen Teil der Menschenwürde: Jeder Mensch braucht einen kreativen Raum, in dem er unbeobachtet leben kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dennoch ist das Internet kein rechtsfreier Raum. Die Regeln und Gesetze, die sich unsere Gesellschaft gegeben hat, gelten auch für digitale Kommunikation und Handlungen im digitalen Raum. Das reine Setzen auf Verbote und Regulierung greift unserer Ansicht nach zu kurz. In der Vermittlung und Aneignung von Medienkompetenz sehen wir auch hier die Möglichkeit, individuelle Handlungsräume zu erweitern und User*innen zu emanzipieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>2.2 Teilhabe</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Bürger*innen scheinen sich in Entscheidungsprozessen nicht wieder zu finden bzw. haben das Gefühl, sich zu wenig beteiligen zu können. Unabhängig von der Bewertung dieser Wahrnehmung wollen wir die Chancen der Digitalisierung nutzen, um die Zentrum-Peripherie-Bindung der Bürger*innen zu stärken, Bürger*innen an politischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen sowie am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen und Entscheidungsprozesse transparenter und nachvollziehbarer zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.2.1 Recht auf Konnektivität</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Zugang zum Internet ist ein elementarer Grundbaustein der Teilhabe im digitalen Raum. Dieser muss in Up- und Download gewährleistet werden. Dafür ist der Breitbandausbau die Grundvoraussetzung und muss deshalb wesentlich stärker betrieben werden. Es muss selbstverständlich werden, dass bei Ein- und Umzügen die Internet-Konnektivität ähnlich schnell hergestellt werden kann wie Anschlüsse für Strom und Wasser.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Freifunkbewegung und andere Mesh-Netzwerke unterstützen wir GRÜNE auch weiterhin und setzen uns bspw. dafür ein, dass Freifunkvereine als gemeinnützig anerkannt werden und ihnen der Zugang zu öffentlichen Gebäuden, Institutionen und Behörden ermöglicht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei ist uns nicht nur die Qualität der Breitbandverbindung wichtig, sondern auch die Behandlung der Datenpakete durch die Netzanbieter*innnen. Daher bekennen wir uns klar zur Netzneutralität und bewerten Zero-Rating-Modelle mindestens als schwierig. Wir verstehen die Versorgung mit schnellem Internet als Daseinsvorsorge. Deshalb wollen wir den flächendenckenden Ausbau mittels Glasfaser vorantreiben. Ohne eine deutlich engagiertere Unterstützung des Bundes ist dies aber in hüringen nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch im Bereich des zukünftigen 5G- Mobilfunknetzes wollen wir den Ausbau aktiv unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.2.2 Transparenz/ E-Gov und OpenData</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Transparenz fördert gesamtgesellschaftliche Teilhabe und Beteiligung. Bürger*innen, die einen erleichterten Zugang zu Informationen erhalten, können sich mehr und intensiver an öffentlichen Prozessen beteiligen. Informationsnachteile und langwierige Kommunikationsabläufe zwischen Bürger*innen und der Verwaltung können so behoben werden. Für uns GRÜNE ist Bürger*innenbeteiligung ein zentraler Baustein unserer Politik. Ein Transparenzgesetz ist deshalb die Voraussetzung für eine Digitale Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>E-Government wird global bereits in vielen Orten als ein probates Mittel staatlichen Handelns praktiziert. Es ist, besonders in Flächenstaaten, ein wirksames Mittel der Peripherie-Bindung, schafft Transparenz und Teilhabe für Bürger*innen und führt zu einem Vertrauensaufbau in Regierungen und Institutionen. Besonders auf der Bürger*innenseite können hier bürokratische Hürden abgebaut werden und somit bürgerliche Selbstwirksamkeitserfahrung und Selbstbestimmung gestärkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorgänge in staatlichen Stellen sollen von außen nachvollziehbar sein und auch zu diesem Zweck dokumentiert werden. Dies stärkt das Vertrauen in die Demokratie und ihre Institutionen. Relevante Informationen und Dokumente müssen dabei frei zugänglich und unentgeltlich zur Verfügung gestellt und in einem durchsuchbaren, quelloffenen und barrierefreien Dateiformat veröffentlicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, behördliche Prozesse von Anfang an digital und frei von Papier zu designen. In vielen Fällen können handschriftliche Unterschriften durch qualifizierte digitale Signaturen ersetzt werden. Gleiche Ansprüche stellen wir an steuerfinanzierte Gutachten und wissenschaftliche Veröffentlichungen von Forscher*innen. Dabei setzen wir uns bspw. für die Prüfung einer datenkonformen Nutzung von bereits zu einer Person vorliegende Daten ein (once-only Prinzip).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE wollen uns für OpenData (Offene Daten) einsetzen. Die proaktive Bereitstellung von Daten durch Behörden bildet dabei den Kern. Durch Steuergelder erhobene Daten sollen den Bürger*innen nach Möglichkeit zugänglich gemacht werden. Ein Abweichen von dieser Maßgabe sollte unserer Ansicht nach unbedingt begründet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>2.3 Innovationsräume</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Umgang mit Digitalisierung ist durch eine stetige Suche nach Lösungen und Konzepten geprägt. Dafür braucht es Raum, um eine echte Fehlerkultur erleben zu können, Raum des Sich-Ausprobierens und auch Raum zum Austausch. Hackerspaces (Treffpunkte für Soft- und Hardwareinteressierte), Co-Working-Orte (Gemeinschaftsarbeitsplätze) und Makerspaces (Gemeinschaftswerkstätte) finden wir auch in Thüringen. Wir brauchen diese Innovationräume zur Strategieentwicklung und als Modellprojekte. Wir GRÜNE wollen sie daher stärker unterstützen und in einen intensiveren Austausch mit ihnen treten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.3.1 Digitale Leuchttürme</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in Thüringen wird bereits jetzt eine Kultur des digitalen Aufbruchs in einigen Leuchttürmen im digitalen Bereich gelebt. Hier können Erfahrungen und Umsetzungskonzepte ermittelt und reflektiert werden. Beispielhaft sind hier die Vereine zur Förderung digitaler Kompetenz, einzelne Städte und Gemeinden die E-Government betreiben, Schulen mit besonderen Medienkompetenzmodellen, außerschulischen Lern- und Weiterbildungsinitiativen und Netzaktivist*innentreffen erwähnt. Dazu stellen sich einige Unternehmen, die intelligente soft- und Hardwarelösungen entwickelt haben. Bisher finden diese Projekte allerdings nur wenig Beachtung. Daher wollen wir uns für eine stärkere Einbeziehung dieser Expertise starkmachen und den Dialog mit den Akteur*innen suchen und stetig erneuern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.3.2 Förderung Start-Ups</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Start-Ups sind die Innovationsmotoren der Digitalbranche. Sie funktionieren nicht nach den bisherigen üblichen Schemata sondern können auf trial-and-error (Versuch und Irrtum) ausgelegt sein. So wird nicht jedes Start-Up am Ende marktfertig bzw. kann sich am Markt durchsetzen. Dennoch schlagen sich die Erfahrungen aus jedem einzelnen Projekt in der Gesellschaft nieder. Mit langfristigen Businessplänen wird man dieser Idee in keiner Weise gerecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE wollen Start-Ups durch passende Förderprogramme, gezielte Informationsangebote, Beratungsnetzwerke zum Erfahrungsaustausch und anfängliche Steuererleichterungen unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">3. GRÜNE Forderungen</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>3.1 Maßnahmen für Thüringen:</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns für eine Digitalisierung der Polizei sowohl hinsichtlich ihrer Ausstattung als auch ihrer Verfahrensabläufen ein. Dabei müssen Kriterien der informationellen Selbstbestimmung und des Datenschutzes eine essentielle Rolle spielen</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir fordern eine einheitliche Schulverwaltungssoftware.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir wollen Schule im und für den virtuellen Raum stark machen. Dazu zählen Dienst-E-Mail-Adressen für Lehrende, eigene Serverplätze für Schulen, digitale Lehr- und Lernräume, digitale Klassenbücher und Klassenordner, VPN-Zugänge für Schüler*innen und Lehrende und Raum zum digitalen Experimentieren.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns dafür ein, dass die kommunalen Medienzentren in Thüringen zu digitalen Schnittstellen für Schulen weiterentwickelt werden, welche unter anderem die IT-Administration, Bereitstellung von Serverräumen und die Verwaltung der Webspaces für Schulen betreuen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir wollen Medienkompetenz als Schlüsselkompetenz einer demokratischen Gesellschaft nachhaltig verankern und fordern eine Stärkung der Medienkompetenz, für Alle! (Lehrkräfte, Schüler*innen, Erwachsenenbildung, Weiterbildungen, Verwaltung).</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns dafür ein, dass die Entwicklung von Konzepten für die Medienkompetenzvermittlung konkret in Thüringen wissenschaftlich verankert wird.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns dafür ein, dass die Vermittlung von Technikkompetenz an den Schulen stärker ausgebaut wird und fordern Informatik als Pflichtfach. Programmieren soll in Schulen fest verankert und möglichst früh Schulfach werden, wobei moderne Programmiersprachen spielerisch und mit Spaß erlernt werden sollen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns dafür ein, dass Informatik als berufsbegleitendes Drittfach angeboten wird.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns für eine stärkere Beachtung und Einbeziehung der Expertise Thüringer digitaler Leuchttürme ein.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Die neuen elektronischen Möglichkeiten der Bürger*innenbeteiligung sollen genutzt und ausgebaut werden. Dies stärkt die Demokratie und Vertrauen in sie.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir wollen transparente Behörden nach Hamburger Vorbild schaffen, wobei behördliche Dokumente standardgemäß öffentlich zugänglich sein sollen (in einem durchsuchbaren, quelloffenen und barrierfreien Dateiformat). Außnahmen ergeben sich bspw. durch den Datenschutz personenbezogener Daten.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns für moderne Födermöglichkeiten, bspw. nach kanadischem Modell, von Start-Ups ein, die ihren Besonderheiten Rechnung tragen. Wir wollen verstärkt für die Möglichkeit zur Selbstständigkeit werben und junge Unternehmen auch gezielt Informationen und Beratung zur Seite stellen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns dafür ein, dass Consulting-Leistungen für Thüringer KMU gefördert werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Die technisch längst durchführbare, durchgehende Ende-zu-Ende Verschlüsselung soll für die Kommunikation zwischen Bürger*innen und Behörden (auch untereinander) zum Standard werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Qualifizierte elektronische Signaturen können handschriftliche Unterschrift ersetzen. Dies spart Papier und schon die Umwelt.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>3.2 Maßnahmen auf Bundesebene:</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Hersteller*innen vernetzter Geräte sollen mindestens drei Jahre nach Verkauf Softwareupdates bereitstellen, sofern die Hersteller*innen mindestens 1000 Geräte des Modells verkauft haben.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Jede*r hat die freie Wahl, welche Firm- und Software auf eigenen Geräten (z.B. Smartphones, Router, Internet-of-Things Geräten) laufen soll. Hersteller*innen sollen dies technisch ermöglichen und nicht verhindern.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Nutzer*innen von IT-Diensten sollen einen kostenfreien Anspruch auf Auskunft (auch Download), Korrektur und ggf. Löschung eigener Daten erhalten. Dies erleichtert die Mitnahme der Daten zu anderen Plattformen und stärkt so die Position der Verbraucher*innen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Nutzer*innen sollen leicht erkennen können, wie ein Unternehmen bzw. IT-Dienst userbezogene Daten verarbeitet, speichert und weitergibt. Hierzu sollen Qualitätssiegel oder übersichtliche, ikonographische Darstellungen eingesetzt werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Überwachung soll generell ab- und nicht ausgebaut werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Netzneutralität soll durchgesetzt werden, d.h. Datenpakete sollen nicht wegen ihrer Herkunft von den Internetanbieter*innen diskriminiert werden. Es kann nicht sein, dass ein Internetprovider den Zugang zu einem Service eines kleinen Anbieters drosselt oder finanziell anders behandelt als einen vergleichbaren Service eines Großunternehmens.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir wollen endlich den Breitbandausbau nachholen. Ziel muss dabei eine flächendeckende Grundversorgung von 100 MBit/s sein.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Die Share Economy (z.B. Car Sharing) bietet vielfältige Chancen auf effizientere Ressourcennutzung. hier wollen wir entsprechende Angebote fördern.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns dafür ein, dass bei Digitaldiensten die Standardeinstellung einen hohen Standard an Datenschutz und Privatsphäre gewährleistet (&quot;privacy by default&quot;).</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir wollen Geschäftsmodelle fördern, die auf anonymisierten Daten beruhen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir GRÜNE haben in der letzten Legislatur des Bundestages bereits mehrere Anträge zur Modernisierung des Urheberrechts eingebracht. Auf deren Grundlage wollen wir uns weiterhin dafür einsetzen, das Urheberrecht endlich fit für das digitale Zeitalter zu machen. Im Allgemeinen sollen Schutzfristen auf ein halbes Jahrhundert verkürzt werden.</li></ol></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Oct 2017 16:09:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LaVo 09: Olaf Müller</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Olaf_Mueller-44014</link>
                        <author>Olaf Müller</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Olaf_Mueller-44014</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk_2017_arnstadt/Olaf_Mueller-44014/viewimage?sectionId=1397" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>53</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>männlich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Varel</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Jena</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>OLAF MÜLLER BEWERBUNG LANDESSCHATZMEISTER</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>nach gründlicher Überlegung stelle ich mich hiermit zur Wahl als Landesschatzmeister.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Während der zurückliegenden zwei Jahre habe ich dieses, mir anvertraute Amt mit viel Freunde geführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Warum bewerbe ich mich erneut?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach dem erfolgreichen Wiedereinzug in den Thüringer Landtag galt es den vom Landtagswahlkampf gebeutelten Landeshaushalt wieder mit den erforderlichen Spielräumen auszustatten. Versehen mit Landes- und Bundeszuweisungen und angereichert mit Mandatsträgerbeiträgen unserer Abgeordneten, Staatssekretär*innen und Minister*innen galt es die finanzielle Basis für die kommenden zwei Jahre politischer Arbeit zu legen, aber auch erneut ausreichende Rücklagen für die kommenden Wahlen zu bilden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nicht erst seit der Bundestagswahl bewegen wir uns in einem ausgesprochen herausforderndem politischen und gesellschaftlichen Umfeld.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die kommenden zwei Jahre werden die entscheidenden Jahre sein, um im Land ein positives Klima in Bezug auf die Arbeit und die Wahrnehmung nicht nur der Regierungskoalition sonder gerade auch für uns GRÜNE zu erzeugen. Spätestens zum Ende des Jahres 2018 werden wir in den Landtagswahlkampf 2019 einsteigen. Eine wichtige Komponente für diesen Wahlkampf wird sein, dass unsere Partei auf eine solide und verlässliche finanzielle Rücklage blicken kann. Neben guten politischen Ergebnissen, Motivation und gutem Personal bildet der Haushalt die vierte Säule für einen erfolgreichen Wahlkampf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf Bundesebene stehen uns eingreifende Änderungen bevor. Der Bundesfinanzrat hat sich auf seiner letzten Sitzung mehrheitlich darauf verständigt einen sog. Finanzausschuss einzurichten. Dieser Ausschuss soll den Arbeitsaufwand und -umfang des BuFiRats reduzieren. Ich werbe bei meinen Schatzmeisterkolleginnen dafür, dass wir, die ostdeutschen Landesverbände, ebenfalls in diesem Arbeitsgremium vertreten sein sollten um frühzeitig auf anstehende Entscheidungen Einfluss nehmen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde, ich betrachte das Amt - über die finanztechnischen Ansätze hinaus - als politisches Amt. Neben der Umsetzung der Energiewende sehe ich meinen fachpolitischen Schwerpunkt innerhalb des Landesvorstandes in dem Bereich Landwirtschaft (Tierwohl, Massentierhaltung). Beide Themen stellen Bereiche unserer Kernkompetenz dar und werden von unseren Wähler*innen als solche wahrgenommen. Beide Bereiche möchte ich auch in der Zukunft fachlich/politisch begleiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Des Weiteren betrachte ich mich als „Scharnier“ zwischen Landesvorstand und Fraktion in einer zunehmend turbulenten Zeit. Meine mehrjährige Erfahrung in Landesvorstand und Fraktion wird mir/uns dabei sicherlich helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Solltet Ihr zu meiner Bewerbung Fragen haben, Details wissen wollen, nehmt unter den u.g. Kommunikationswegen Kontakt mit mir auf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit grünen Grüßen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Olaf</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Lebenslauf</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Olaf Müller</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Mühlenstraße 100</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>07745 Jena</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Kontakt: 0163 – 77 33 870</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><a href="mailto:jena@olaf-mueller.net">jena@olaf-mueller.net</a></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>fb @olafmuellerjena</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><a href="http://www.olaf-mueller.net/">www.olaf-mueller.net</a></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Geburt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>10. Dezember 1963 in Varel, Kreis Friesland - Niedersachsen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Familie</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Verheiratet, 2 Kinder im Alter von 12 und 14 Jahren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ausbildung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1985 - 1986 Sprachstudium an der „Universidad de Málaga“ (Spanien)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1986 - 1992 Studium der Biologie an den Universitäten Münster,Marburg und Oldenburg mit Abschluss als</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diplom-Biologe</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Berufliche Weiterbildung nach dem Studium</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1999 – 2001 Studium der Betriebswirtschaft an der Verwaltungs- u. Wirtschaftsakademie Erfurt mit dem Abschluss als Diplom-Betriebswirt (VWA)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Beruflicher Werdegang</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>01/93 bis 07/93 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>09/93 bis 03/95 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Friedrich Schiller Universität Jena</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit 04/95 Mitarbeiter der Geologischen Land- und Bodenuntersuchung GmbH Jena (GLU)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit 10/96 Geschäftsführer der GLU GmbH Jena</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit 01/02 Geschäftsführender Gesellschafter der Gesellschaft für Geotechnik, Landschafts- und Umweltplanung mbH Jena (vormals GLU GmbH)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit 02/03 Beratender Ingenieur der Ingenieurkammer Thüringen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit 10/15 Mitglied des Thüringer Landtags</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gesellschaft</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Schulelternsprecher der JenaPlan-Schule Jena</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vorstand Bundesverband Windenergie Thüringen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Landesschatzmeister Bündnis 90/Die Grünen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Mitgliedschaften</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>refugio jena e.V.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Arbeitskreis JenaPlan-Pädagogik e.V.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Politik</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>in der Vergangenheit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Beisitzer KV Jena</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Kreissprecher KV Jena</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Sprecher LAG Energie</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Beisitzer Landesvorstand</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>aktuell</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Landesschatzmeister</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Mitglied des Thüringer Landtags</p></li></ul></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Oct 2017 16:06:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LaVo 07: Kathleen Lützkendorf</title>
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                        <author>Kathleen Lützkendorf</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk_2017_arnstadt/Kathleen_Luetzkendorf-47628/viewimage?sectionId=1397" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>40</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Querfurt</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Jena</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Kathleen Lützkendorf </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Sankt-Jakob-Straße 30</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>07743 Jena</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline"><a href="mailto:luetzkendorf.kathleen@gmx.de"><strong>luetzkendorf.kathleen@gmx.de</strong></a></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>0177 /388 60 19</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Bewerbung als Beisitzerin im Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Thüringen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich bewerbe mich für eine weitere Legislatur um einen Sitz als Beisitzerin im Landesvorstand von Bündnis90/Die Grünen Thüringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein politisches Handeln ist von dem Leitsatz geprägt: Einmischen vor Ort! – Politik ist Gestaltung und nicht Verwaltung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit dieser Idee im Herzen konnte ich in den letzten beiden Jahren den grünen Landesvorstand mit meinen Erfahrungen und Kompetenzen in der Sozial- und Familienpolitik bereichern. Wir als Landesvorstand konnten, trotz manch schwieriger Themen als Regierungspartei, inhaltliche und organisatorische Schwerpunkte setzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die aktuellen Herausforderungen für uns Grüne in den kommenden zwei Jahren sehe ich in der Konzeption der kommenden Wahlkämpfe, einer ehrlichen Auseinandersetzung mit Erfolgen und Misserfolgen, im Ausbau der Mitgliederpflege und der Mitgliederkommunikation. Dies möchte ich sowohl im Landesvorstand als auch bei Euch vor Ort in den Kreisverbänden tun.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Politik muss nicht nur mit Verstand, sondern auch mit Herz betrieben werden. Wir brauchen eine Strategie, wie wir gemeinsam mit uns wichtigen Akteur*innen, aber auch mit Kritiker*innen einen sozial-ökologischen Weg für Thüringen gehen können. Dafür brauchen wir Lösungsansätze, die sowohl in den ländlichen Gebieten Thüringens wirken, aber auch den Dialog zwischen Stadt und Land mit Nachdruck vorantreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte, dass wir mit einer starken Partei – von der Basis bis in die Spitze - dafür sorgen, dass der Koalitionsvertrag im grünen Sinne erfüllt wird und unsere grünen Kernthemen sichtbarer werden. Mir ist es außerdem wichtig, die politischen Beteiligungsstrukturen auf allen Ebenen – von den Kommunen bis in die Landespolitik und von den Kreisverbänden bis in den Landesverband - zu stärken.</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Oct 2017 16:03:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LaVo 06: Stephanie Erben</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Stephanie_Erben-3531</link>
                        <author>Stephanie Erben</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Stephanie_Erben-3531</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk_2017_arnstadt/Stephanie_Erben-3531/viewimage?sectionId=1397" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>46</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Riesa, Sachsen</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Saalfeld-Rudolstadt</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>Bewerbung als Landessprecherin von Bündnis 90/Die Grünen in Thüringen</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>die Neuwahl unseres Landesvorstandes findet in politisch sehr bewegten Zeiten statt: Während wir in Berlin über eine mögliche Jamaika-Koalition mit CDU und FDP mit all ihren inhaltlichen Hürden und Unwahrscheinlichkeiten verhandeln, befinden wir uns in Thüringen mit Rot-Rot-Grün in entscheidenden und harten Haushaltsverhandlungen, die die politischen Gestaltungsspielräume für die wichtigste Phase der Legislatur betreffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der künftige Landesvorstand muss genau aus dieser komplizierten Situation heraus eine tragfähige Strategie für die kommenden Landtagswahlen entwickeln. Aus der für uns im Wahlkampf noch ungewohnten Rolle der Regierungspartei - mit immer noch zu wenigen Mitgliedern in der Fläche und einer kleinen Stammwählerbasis - ist das eine Herausforderung, der ich mich mit einer erneuten Kandidatur als Landessprecherin stellen möchte. Mir ist klar, dass es dabei gilt, unsere Partei, die politischen Gremien und Ebenen, die vielen engagierten Kommunalpolitiker*innen und neue sowie langjährig aktive Mitglieder noch besser einzubinden, als bisher. Die kommenden Wahlen - auch die auf kommunaler und europäischer Ebene - können wir nur gewinnen, wenn wir geschlossen agieren. Und bei aller Sorge in Anbetracht der letzten Wahlergebnisse bin ich zuversichtlich, dass es gelingen kann, klar zu machen: Grüne werden in diesem Land gebraucht und sind auch in der Lage Verantwortung zu übernehmen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die vergangenen zwei Jahre waren nicht einfach. Aus dem Koalitionsvertrag konnten wir am Anfang der Legislatur einiges umsetzen, doch inzwischen sind wir bei den Projekten angekommen, bei denen wir um jeden Millimeter Fortschritt mit unseren Koalitionspartnern ringen müssen: Das 5%-Ziel Waldwildnis, die Tierwohlstrategie oder die Ausfinanzierung des Integrationskonzeptes sind Beispiele dafür. Und bei den politischen Vorhaben, die bisher nicht gut laufen und die wir inhaltlich gar nicht verantworten - wie zum Beispiel die Gebietsreform oder im Bildungsbereich der immense Unterrichtsausfall - werden wir als Teil der Koalition mit in die Gesamthaftung genommen. Für die kommenden Jahre müssen wir deshalb inhaltliche Erfolge, die wir unzweifelhaft ja auch haben, noch besser sichtbar machen und unser Profil als ökologische, konstruktive und weltoffene Kraft schärfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich habe in den vergangenen Jahren und in mehreren Wahlkämpfen unsere Partei und viele von Euch gut kennengelernt. Mir ist die politische Landschaft vertraut. Akteure in uns nahestehenden Verbänden kenne ich inzwischen gut. Viele Ideen konnten wir gemeinsam umsetzen. Nicht alles, was wir uns im letzten Landesvorstand vorgenommen haben, haben wir geschafft und es bleibt noch viel zu tun. Ich möchte gemeinsam mit einem starken Team im Landesvorstand dafür sorgen, dass wir auch weiter erfolgreich Politik in und für Thüringen gestalten können und auch als Partei wieder erkennbarer werden. Dafür bitte ich um Euer Vertrauen und um Eure Stimme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>__________________________________________________________________________________________</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><a href="http://www.stephanie-erben.de/userfiles/downloads/Bewerbung_Landessprecherin_2017.pdf">Biographisches zu meiner Person und eine gestaltete Bewerbung findet ihr hier.</a></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>__________________________________________________________________________________________</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Solltet ihr mich als Landessprecherin in den Landesvorstand wählen, bewerbe ich mich auch als Landesvorstandsvertreterin für den Länderrat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>__________________________________________________________________________________________</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihr könnt mich für Rückfragen gern unter stephanie.erben@gruene-thueringen.de oder 0172 3534877 direkt erreichen. Auf Twitter findet ihr mich unter @StephanieErben | Facebook ist nach wie vor nicht so meins :-)</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/ldk_2017_arnstadt/Stephanie_Erben-3531/viewimage?sectionId=1400" alt="Unterschrift (eingescannt)">]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Oct 2017 15:51:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>H 01: Haushalt des Landesverbands 2018</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Haushalt_des_Landesverbands_2018-25530</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 25.10.2017)</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Haushalt_des_Landesverbands_2018-25530</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://gruene-thueringen.de/wp-content/uploads/2017/10/H_01_Haushalt-des-Landesverbands-2018.pdf">Hier findet ihr den Antrag des Haushalts des Landesverbands 2018.</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Oct 2017 15:46:00 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>